In einem Interview mit Krypto-Journalistin Eleanor Terrett im „Crypto in America“-Podcast vom 7. Mai bei XRP Las Vegas hat Brad Garlinghouse, CEO von Ripple, offen über die Beziehung zwischen Ripple und der XRP-Community gesprochen. Im Zentrum stand die Frage, ob XRP-Halter künftig direkter vom wirtschaftlichen Erfolg des Unternehmens profitieren könnten — etwa im Fall eines späteren Börsengangs.
Garlinghouse erwägt Vorteile für XRP-Halter
Garlinghouse stellte zunächst klar, dass Ripple seine Interessen eng mit XRP verknüpft sieht. „Heute ist Ripple weiterhin der größte Halter von XRP auf dem Planeten. Wir sind die Partei mit dem größten Interesse daran, XRP erfolgreich zu sehen. Wir werden auch weiterhin die Partei mit dem größten Interesse daran sein, XRP erfolgreich zu sehen“, sagte der Ripple-Chef. Zweifel an Ripples Engagement für XRP bezeichnete er als logisch schwer nachvollziehbar.
Zugleich machte Garlinghouse deutlich, dass Ripple nicht jede strategische Entscheidung im Detail öffentlich erklären wolle. „Ich habe nicht das Gefühl, ständig die ganze Welt über unsere Strategie informieren zu müssen, weil das in gewissem Maße nur Menschen informiert, die gegen uns konkurrieren wollen. Wir werden Dinge tun, die auf den ersten Blick vielleicht nicht glasklar Sinn ergeben. Aber ich schwöre euch: Selbst wenn es keine direkte Linie von Punkt A zu Punkt B gibt — wobei Punkt B gut für XRP ist — kann es Punkt A zu Punkt B zu Punkt C sein.“ Ziel bleibe es, Liquidität, Nutzen und Vertrauen rund um XRP auszubauen.
Auf die direkte Frage, ob XRP-Halter stärker an Ripples Unternehmenserfolg beteiligt werden sollten, blieb Garlinghouse vorsichtig, schloss entsprechende Modelle aber nicht grundsätzlich aus. „Ich hoffe, dass XRP-Halter das Gefühl haben, durch Ripples Existenz zu profitieren, durch das, was wir tun, um Dinge innerhalb der XRP-Community anzustoßen. Gibt es ein Szenario, in dem Ripple, falls und wenn wir an die Börse gehen, etwas Besonderes für Menschen macht, die XRP halten, oder etwas in der Art? Vielleicht. Aber das ist nicht kurzfristig.“ Er fügte hinzu, die XRP-Community sei für Ripple ein zentraler Bezugspunkt bei Akquisitionen, Investitionen und Partnerschaften.
Ripple-IPO könnte XRP-Community einbinden
Ein Börsengang von Ripple steht nach Garlinghouse’ Darstellung derzeit nicht unmittelbar bevor. Ripple habe einen Aktienrückkauf auf Basis einer Bewertung von 50 Milliarden US-Dollar durchgeführt, sagte er im Interview. Gleichzeitig verwies er auf schwierige Marktbedingungen für Krypto-Unternehmen an den öffentlichen Märkten: „Wir haben einen Börsengang aus einer ganzen Reihe von Gründen nicht priorisiert. Einer davon ist: Wenn man sich IPOs wie BitGo und Gemini angesehen hat, sind diese nicht besonders gut gelaufen. Kraken hat angeblich seinen Börsengang verschoben.“ Ripple sei daher „nicht in großer Eile“, diesen Weg zu gehen.
Ein weiterer Teil der Diskussion betraf die Insolvenz von Linqto, das nach Garlinghouse’ Angaben rund drei Prozent an Ripple hält. Der CEO beschrieb die Lage als heikel, weil Ripple theoretisch Interesse an einem Rückkauf haben könnte, dabei aber in einen Interessenkonflikt mit Anteilseignern geraten würde. „Einige Leute würden wahrscheinlich gerne sehen, dass wir diese drei Prozent kaufen. Aber dann stehen wir in gewisser Weise im Gegensatz zu der Community, der sie gehören, weil wir sie zum niedrigstmöglichen Preis zurückkaufen wollen. Das ist unsere treuhänderische Pflicht, während sie den maximalen Preis erzielen wollen.“ Wahrscheinlicher sei daher, Linqto den Insolvenzprozess durchlaufen zu lassen.
Garlinghouse verband die IPO-Frage mit Ripples breiterer Strategie im XRP-Ökosystem. Er nannte unter anderem Evernorth, eine Digital-Asset-Treasury-Gesellschaft, die Ripple unterstützen wolle. „Wir wollen, dass ein wirklich erstklassiges, hochwertiges Digital-Asset-Treasury-Unternehmen wie Evernorth existiert. Wir glauben, dass das gut für die Community ist. Wir glauben, dass es gut für Ripple-Aktionäre ist, und wir glauben, dass es gut für alle ist.“ Konkrete Zusagen für XRP-Halter machte Garlinghouse nicht; seine Aussagen deuten jedoch darauf hin, dass Ripple bei einem möglichen IPO zumindest über besondere Community-Mechanismen nachdenken könnte.
🚨NEW: This week on the podcast, we air @EleanorTerrett’s interview with @Ripple CEO @bgarlinghouse at XRP Las Vegas, where they discussed Ripple’s expansion since the SEC lawsuit, Clarity Act time crunch & whether XRP holders should benefit more directly from Ripple’s success. pic.twitter.com/CyBtLdkiho
— Crypto In America (@CryptoAmerica_) May 7, 2026
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