StartNewsStrategy CEO: Softwaregeschäft hilft, Bitcoin-Kosten zu finanzieren

Strategy CEO: Softwaregeschäft hilft, Bitcoin-Kosten zu finanzieren

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Strategy, das frühere MicroStrategy und heute eines der prominentesten börsennotierten Bitcoin-Treasury-Unternehmen, stellt seine Softwarebasis stärker in den Mittelpunkt der Kapitalmarkt-Erzählung. Phong Le, CEO von Strategy, argumentierte in einem X-Beitrag vom 10. Mai, der Erfolg des Unternehmens beruhe „auf mehr als Bitcoin in unserer Bilanz“ und sei zugleich in einem skalierten Enterprise-Softwaregeschäft mit globaler Reichweite verankert.

Softwaregeschäft als Fundament der Bitcoin-Wette

Le adressierte damit eine Frage, die Strategy seit dem strategischen Schwenk zu Bitcoin regelmäßig begleitet: Warum betreibt ein Bitcoin-Treasury-Unternehmen weiterhin ein klassisches Softwaregeschäft? Seine Antwort lautet, dass beide Bereiche einander operativ und finanziell stützen. „Ich werde manchmal gefragt, warum ein Bitcoin-Treasury-Unternehmen auch ein Softwaregeschäft betreiben sollte. Die beiden schaffen starke und einzigartige Synergien. Ich plane, regelmäßigere Updates zu Strategy Software zu geben, und beginne hier mit einem grundlegenden Überblick“, schrieb Le.

Für das erste Quartal 2026 meldete Le das stärkste Finanzquartal des Softwaregeschäfts seit zehn Jahren. Der Umsatz sei um 12 Prozent gestiegen, getragen von einem Wachstum der Cloud-Umsätze um 59 Prozent. Zugleich sei die „controllable margin“ um 27 Prozent gewachsen und helfe dabei, die operativen Kosten der Bitcoin-Strategie zu finanzieren. „In den vergangenen sechs Jahren haben wir das Softwaregeschäft transformiert und sind gleichzeitig zu einem Bitcoin-Treasury-Unternehmen geworden“, erklärte Le.

Die operative Basis beschreibt Strategy als deutlich breiter, als es die öffentliche Wahrnehmung rund um die Bitcoin-Bilanz vermuten lässt. Das Unternehmen beschäftigt nach Les Angaben 1.500 Mitarbeitende, betreut mehr als 3.000 Kunden, über 500.000 aktive Nutzer und nahezu die Hälfte der Fortune 500, darunter große Banken, Gesundheitsunternehmen, Einzelhändler und Regierungsstellen. „Wir sind seit 1989 im Geschäft und seit 1998 börsennotiert. Wir operieren in mehr als 25 Ländern, mit Mitarbeitenden in nahezu jeder größeren Stadt weltweit“, schrieb Le.

KI-Plattform Mosaic soll Synergien verstärken

Le verwies zudem auf die institutionelle Infrastruktur, die Strategy aus seiner langen Historie als Enterprise-Softwareanbieter mitbringt. Das Unternehmen ist an der Nasdaq gelistet, gilt als WKSI, reicht vierteljährliche 10-Q- und jährliche 10-K-Berichte bei der SEC ein und wird von KPMG geprüft. Zusätzlich nennt Le SOC 2 Type 2, ISO 27001 und FedRAMP sowie die Einhaltung von PCI DSS, HIPAA, DPF und GDPR als Teil der Compliance- und Sicherheitsarchitektur.

Diese Struktur sieht Le als direkten Vorteil für die Bitcoin-Treasury-Strategie. „Wir haben erstklassige Softwareingenieure, Produktmanager, Customer-Success-Teams, Cloud- und Sicherheitsexperten, Enterprise-Sales- und Consulting-Fachleute sowie erfahrene Führungskräfte in Operations, Finanzen, Recht und HR. Viele Mitarbeitende sind seit mehr als 25 Jahren im Unternehmen. Kein Unternehmen im Digital-Asset-Ökosystem verfügt über diese Tiefe institutioneller Erfahrung“, schrieb er. Zugleich betonte er, die Professionalität der Organisation sei „beabsichtigt und stark differenzierend“.

Im Gegenzug habe Bitcoin das Softwaregeschäft beschleunigt, so Le. Mitarbeitende seien durch Mission, Aktienentwicklung und globale Community stärker eingebunden; Kunden hätten sich von Skepsis über Neugier zu wachsender Unterstützung entwickelt und beschäftigten sich zunehmend mit der Digital-Asset-Strategie des Unternehmens. Besonders hebt Le die KI-Plattform Mosaic hervor: „Zuletzt haben wir eine KI-Datengrundlage aufgebaut, die den Namen ‚Mosaic‘ trägt und LLMs, Hyperscaler und Data Warehouses in einer einzigen vertrauenswürdigen, sicheren und offenen Plattform integriert. Sie bietet eine einfache, KI-gestützte semantische Schicht für Unternehmensdaten, mit KI-Agenten als endgültigen Endnutzern.“

Le zufolge arbeitet Strategy außerdem daran, interne Prozesse und Systeme mithilfe mehrerer KI-Modelle neu aufzubauen. „Im nächsten Jahr erwarte ich, dass wir viele Kern-Workflows automatisieren und einen großen Teil unserer internen Unternehmenssoftware ersetzen werden. Unsere Systeme und Software werden zunehmend autonom, adaptiv, selbstheilend und selbstverbessernd“, schrieb er. Als wichtige Softwarepartner nannte er Amazon, Google, Microsoft, Snowflake und HCL.

Die Botschaft an Investoren und den Krypto-Markt ist klar: Strategy will seine Bitcoin-These nicht isoliert als Bilanzstrategie verstanden wissen, sondern als Teil eines Unternehmensmodells, das Enterprise-Software, institutionelle Prozesse, KI-Entwicklung und digitale Assets miteinander verbindet. Le fasste die Position so zusammen: „Ich bin unglaublich stolz auf unser Softwaregeschäft. Die Kombination aus einem Bitcoin-Treasury-Unternehmen und einem Enterprise-Softwareunternehmen ist für beide Seiten einzigartig synergistisch und grundlegend für unseren Erfolg.“

KI-Transparenzhinweis: Dieser Artikel wurde mit Unterstützung eines KI-Systems auf Basis der angegebenen Quellen vorbereitet und vor der Veröffentlichung redaktionell durch einen menschlichen Editor geprüft, bearbeitet und freigegeben. Alle Zitate, Daten und Tatsachenbehauptungen sollen aus den genannten Quellen stammen; dennoch können Fehler nicht vollständig ausgeschlossen werden.

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