Cardano bereitet den nächsten großen Skalierungsschritt vor. Mit Leios soll das Netzwerk seine Transaktionskapazität deutlich erhöhen und damit die Grundlage für die Wachstumsziele bis 2030 schaffen. Im Mittelpunkt steht ein Treasury-Antrag über 27,7 Millionen ADA, über den die DReps nun im Governance-Prozess entscheiden.
Leios is coming https://t.co/5hEC3Bh5Tu pic.twitter.com/dMgqKrFeA3
— Charles Hoskinson (@IOHK_Charles) May 14, 2026
Leios soll Cardanos 2030-Wachstum absichern
Das Unternehmen von Cardano-Gründer Charles Hoskinson, Input Output, beschreibt Leios als nächsten Konsens-Upgrade-Pfad für Cardano. In einem Beitrag von Carlos Lopez de Lara und Sebastian Nagel heißt es: „Cardano hat seit 2017 Transaktionen zuverlässig verarbeitet. Es betreibt eine Settlement-Schicht im Nakamoto-Stil, eine formal verifizierte Smart-Contract-Plattform und eine on-chain ratifizierte Governance-Struktur.“ Zugleich formuliert der Beitrag die zentrale Herausforderung: Die 2030-Produktstrategie ziele darauf ab, von rund 800.000 Transaktionen pro Monat auf mehr als 27 Millionen zu wachsen.
Der Antrag positioniert Leios nicht als Ersatz für Ouroboros Praos, sondern als Erweiterung des bestehenden Konsensprotokolls. „Wir haben Leios so entwickelt, dass es Praos verbessert, nicht ersetzt. Es fügt Endorser Blocks und komiteebasierte Validierung hinzu, wodurch Cardano mehr Transaktionen verarbeiten kann, während das Sicherheitsmodell von Praos erhalten bleibt.“ In der Governance-Vorlage wird eine Kapazitätssteigerung von 10- bis 65-fach genannt; in der schrittweisen Mainnet-Einführung soll die volle Leistung zunächst im Testnet demonstriert werden.
Der technische Fahrplan konzentriert sich auf drei Arbeitsstränge: einen mainnet-fähigen Release Candidate, höhere Sicherheit durch systematische Tests und die Vorbereitung eines Hard Forks. Dazu zählen ein größerer Umbau von Konsenskomponenten, die Implementierung der Leios-Blockstruktur für die Dijkstra-Ära, Konformitätstests gegen eine formale Agda-Spezifikation sowie die Integration in die primäre Node-Implementierung. Charles Hoskinson, Gründer von Cardano und CEO von Input Output, kommentierte die Entwicklung auf X knapp mit: „Leios kommt.“ Sebastian Nagel schrieb zuvor: „Cardano, wenn eure Governance es erlaubt, werden wir Leios ausliefern.“
DReps stimmen über 27,7 Millionen ADA ab
Der Treasury-Antrag fordert exakt ₳27.714.342. Input Outputs Cardano Business Unit will damit sechs bis neun Monate Arbeit finanzieren, um Leios vom frühen öffentlichen Testnet-Prototypen zu einem mainnet-fähigen Release Candidate zu bringen. In der Vorlage heißt es: „Diese Proposal finanziert den Weg vom öffentlichen Testnet zu einem mainnet-fähigen Release Candidate – mit einer 10- bis 65-fachen Erhöhung der Transaktionskapazität.“ Die Mittel sind in ADA denominiert; ein USD-Referenzwert von 6.651.442 Dollar basiert auf einem ADA/USD-Kurs von 0,24.
Der größte Teil des Budgets entfällt auf Entwicklung: ₳23.834.334 beziehungsweise 86 Prozent. Weitere Posten sind unter anderem Infrastruktur, Sicherheit und Audits, Legal und Compliance, Governance sowie Engagement und Ecosystem Support. Die Auszahlung soll nicht pauschal erfolgen, sondern über Meilensteine. „Intersect verwaltet alle Mittel über meilensteinbasierte Smart Contracts mit unabhängiger Aufsicht. Nicht ausgegebene Mittel fließen an die Treasury zurück.“ Die Governance-Vorlage sieht außerdem eine rechtliche Off-chain-Vereinbarung zwischen Input Output und Cardano Development Holdings vor, administriert durch Intersect.
Für DReps ist der Antrag damit nicht nur eine technische, sondern auch eine finanzielle Governance-Entscheidung. Die Vorlage betont, dass bestimmte Abhängigkeiten nicht vollständig in der Kontrolle von Input Output liegen, darunter die Bereitschaft externer Infrastruktur, die Einreichung weiterer Governance-Artefakte und die spätere Community-Abstimmung über einen Hard Fork. Der Antrag formuliert es entsprechend klar: „Erfolg wird durch den Abschluss dieser Aktivitäten definiert, nicht dadurch, dass der Mainnet-Hard-Fork stattfindet.“ Für Cardano geht es damit um die Finanzierung der technischen Voraussetzungen, nicht um eine sofortige Aktivierung im Mainnet.
Leios ist als zentraler Baustein für Cardanos Skalierungsstrategie bis 2030 angelegt. Der Antrag verbindet technische Entwicklung, Testnet-Validierung, Hard-Fork-Vorbereitung und Treasury-Kontrollen in einem Governance-Paket. Ob Cardano diesen Pfad einschlägt, liegt nun bei den DReps und dem weiteren on-chain Entscheidungsprozess.
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