Brad Garlinghouse, CEO von Ripple, hat sich bei der XRP Las Vegas-2026 Konferenz trotz politischer Unsicherheit in Washington demonstrativ zuversichtlich über die Position von XRP gezeigt. In einem Bühnenauftritt am 30. April argumentierte Garlinghouse, dass XRP im Unterschied zu vielen anderen Krypto-Assets bereits über regulatorische Klarheit verfüge. Zugleich beschrieb er Ripples Strategie als klar institutionell ausgerichtet und betonte, dass neue Produkte und politische Initiativen aus Sicht des Unternehmens letztlich auf „Liquidität, Nutzen und Vertrauen“ für XRP einzahlen sollen.
Garlinghouse sieht XRP trotz US-Politik im Vorteil
Garlinghouse stellte den regulatorischen Status von XRP in den Mittelpunkt seiner Argumentation. Wörtlich sagte er auf der Bühne: „XRP hat Klarheit. XRP hat einen sehr schmerzhaften Kampf geführt, um Klarheit zu bekommen. Das ist eine große Sache.“ Weiter führte er aus: „Wir haben eine Bundesrichterin, die in ihrer Entscheidung gesagt hat, dass XRP an sich kein Wertpapier ist. Boom. Wir haben Klarheit. Das ist es, worauf es uns ankommt.“ Diese Aussagen bezogen sich auf das aus Ripples Sicht entscheidende juristische Fundament, das XRP von anderen Marktteilnehmern unterscheide.
Mit Blick auf die Debatte um den sogenannten Clarity Act machte Garlinghouse laut Transkript deutlich, dass Ripple das Gesetz zwar unterstütze, XRP davon aber nicht existenziell abhänge. „Ich unterstütze das, weil es groß für die Branche wäre“, sagte er. Falls das Gesetz nicht verabschiedet werde, sei das „unglücklich für viele andere Akteure der Branche in den Vereinigten Staaten“, nicht aber zwingend für XRP selbst. Noch direkter formulierte er: „XRP wird in jedem Fall okay sein.“ Diese Einschätzung stellte Garlinghouse ausdrücklich als seine Sicht auf Basis der bestehenden Rechtslage dar.
Zugleich beschrieb er den politischen Prozess in Washington als stockend und unberechenbar. „Wir waren vor drei Monaten an der Ziellinie, Ende Januar“, sagte Garlinghouse mit Blick auf den Gesetzgebungsprozess. Heute sei er „weiterhin hoffnungsvoll“, verwende dieses Wort aber „ein wenig anders als optimistisch“. Seine zeitliche Erwartung formulierte er ebenfalls klar: „Ich gebe dem Ganzen bis zum Ende der dritten Maiwoche. Wenn es bis dahin nicht aus dem Ausschuss kommt, dann haben wir echte Probleme.“ Dass XRP nach seiner Darstellung bereits rechtliche Klarheit besitzt, sei aus seiner Sicht gerade deshalb ein strategischer Vorteil.
Ripple verweist auf Klarheit und institutionellen Kurs
Garlinghouse nutzte den Auftritt auch, um Zweifel an Ripples Bindung an XRP zurückzuweisen. „Ripple ist heute immer noch der größte Halter von XRP auf dem Planeten“, sagte er. „Wir sind die Partei mit dem größten Interesse daran, dass XRP erfolgreich ist. Wir werden weiterhin die Partei mit dem größten Interesse daran sein, dass XRP erfolgreich ist.“ Wenn diese Loyalität infrage gestellt werde, ergebe das „logisch keinen Sinn“, so Garlinghouse. Ripple wolle XRP zum „nützlichsten“, „liquidesten“ und „vertrauenswürdigsten“ digitalen Asset machen.
Auf Fragen zur strategischen Ausrichtung erklärte Garlinghouse, dass nicht jede Produktentscheidung unmittelbar als XRP-Maßnahme erkennbar sei. „Ich habe nicht das Bedürfnis, der ganzen Welt ständig unsere Strategie zu erklären, weil das bis zu einem gewissen Grad nur die Konkurrenz informiert“, sagte er. Dann wurde er konkreter: „Wir werden Dinge tun, die auf den ersten Blick vielleicht keinen glasklaren Sinn ergeben. Aber ich schwöre Ihnen: Auch wenn es keine direkte Linie von Punkt A zu Punkt B gibt, wobei Punkt B gut für XRP ist, dann ist es vielleicht Punkt A zu Punkt B zu Punkt C.“ Alles diene letztlich dazu, „Liquidität, Nutzen und Vertrauen in XRP“ auszuweiten.
Diesen Kurs verknüpfte Garlinghouse eng mit Ripples institutionellem Geschäft. Er verwies auf Produkte wie Ripple Prime, Ripple Treasury und den Stablecoin RLUSD sowie auf regulatorische Anträge im US-Bankensystem. Zur bestehenden bedingten Genehmigung einer OCC-Trust-Charter sagte er: „Das sind alles Dinge, die in unserer Kontrolle liegen. Deshalb fühlen wir uns damit sehr wohl.“
Im Stablecoin-Geschäft wolle Ripple „so sehr White-Hat wie möglich“ auftreten, gerade wegen seiner institutionellen Kundenbasis. Auch ein Fed-Master-Account sei „sehr stark auf unserem Radar“ und könnte „ein großer Unlock“ sein. Insgesamt zeichneten Garlinghouses Aussagen das Bild eines Unternehmens, das regulatorische Absicherung und institutionelle Infrastruktur als Hebel für die weitere XRP-Positionierung versteht.
Garlinghouse’ Auftritt in Las Vegas lieferte damit vor allem zwei Kernbotschaften: Erstens sieht Ripple XRP wegen der bereits erstrittenen gerichtlichen Klarheit in einer vergleichsweise robusten Position, selbst wenn die US-Gesetzgebung ins Stocken gerät. Zweitens will das Unternehmen seine institutionelle Expansion, vom Treasury-Geschäft bis zu Stablecoins und potenziellen Bankzugängen, weiterhin als mittelbaren Wachstumspfad für XRP verstanden wissen. Ob Washington in den kommenden Wochen tatsächlich ein umfassenderes Regelwerk vorlegt, bleibt nach Garlinghouse’ eigener Darstellung offen.
Ripple Brad Garlinghouse at XRP Las Vegas pic.twitter.com/zCr4rynB4k
— 𝗕𝗮𝗻𝗸XRP (@BankXRP) April 30, 2026
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