Der jüngste Bitcoin-Ausbruch wird nach Einschätzung von Charles Edwards, Gründer von Capriole Investments, weiterhin vor allem durch institutionelle Nachfrage und eine bereinigte Derivate-Struktur gestützt. In einem Substack-Beitrag vom 5. Mai 2026 beschreibt Edwards ein Umfeld, in dem mehrere technische, On-Chain- und Makro-Modelle gleichzeitig auf Risikoappetit hindeuten. Bitcoin sei seit der vorherigen Ausgabe um 12 Prozent gestiegen, während institutionelle Käufer inzwischen ein Vielfaches der täglich neu geschaffenen Bitcoin absorbierten.
Institutionelle Nachfrage stützt Bitcoin-Ausbruch
Edwards stellt die institutionelle Nachfrage in den Mittelpunkt seiner aktuellen Bitcoin-Analyse. „Seit der letzten Ausgabe sind Institutionen völlig entfesselt und kaufen nun 577 Prozent des täglich geschürften Bitcoin-Angebots auf. Das ist enorm. Bitcoin ist um 12 Prozent gestiegen.“ An anderer Stelle rundet er diese Größenordnung auf „600 Prozent plus“ der täglichen Mining-Produktion und verweist darauf, dass vergleichbare Phasen historisch mit kurzfristig starken Kursbewegungen einhergingen.
Der Capriole-Gründer formuliert die daraus abgeleitete Markteinschätzung ausdrücklich bullisch. „Institutionen saugen mehr als 600 Prozent des täglich geschürften Bitcoin-Angebots auf. Jedes Mal, wenn dieser Wert zuvor so hoch war, ist der Preis in der folgenden Woche stark gestiegen.“ Aus seiner Sicht hätten frühere Fälle typischerweise zweistellige Renditen innerhalb weniger Wochen geliefert; auf Basis dieser Analogie nennt er einen Bereich um 96.000 US-Dollar als rechnerisches Ziel. Diese Marke ist damit keine garantierte Prognose, sondern eine aus historischen Mustern abgeleitete Orientierung in Edwards’ Modellrahmen.
Auch mehrere Capriole-Modelle stützen seine positive Bitcoin-Einschätzung. Edwards schreibt, Bitcoin sei „über On-Chain- und technische Daten hinweg bullisch“ und wiederholt seine Aussage aus der vorherigen Ausgabe: „Angesichts dieser Datenfülle und weiterer Signale fällt es schwer, nicht bullisch zu sein.“ Besonders relevant sind für ihn der „Trend King“, eine seit 2019 öffentlich bekannte technische Handelsstrategie von Capriole, sowie der „Macro Index“, ein fundamentales Bitcoin-Modell mit mehr als 200 On-Chain- und Makro-Datenpunkten. Beide Modelle seien seit rund 71.000 US-Dollar long beziehungsweise bullisch positioniert.
Derivate-Kapitulation liefert neues Rally-Signal
Neben der Nachfrage institutioneller Marktteilnehmer betont Edwards die Entwicklung am Derivatemarkt. Capriole beobachtet dafür unter anderem „Bitcoin Perps Heat“, ein Modell, das Funding Rates und Open Interest am Markt für Bitcoin Perpetual Swaps über einen Vierjahreszeitraum normalisiert. „Wenn der Wert relativ hoch ist, sind viele Marktteilnehmer long Bitcoin. Wenn er niedrig ist, sind viele short Bitcoin.“ Entscheidend sei nicht nur ein einzelner Ausschlag, sondern ein länger anhaltendes Regime in extremen Zonen.
Aus dieser Perspektive wertet Edwards die jüngste Bereinigung als positives Signal. „Wir hatten gerade ein extrem bullisches Langfristsignal bei Perps Heat inmitten übermäßiger Short-Positionierung.“ In der Zusammenfassung des Beitrags spricht er von einer „vollständigen Kapitulation an den Derivatemärkten im März und April“. Für Trader ist diese Einschätzung deshalb relevant, weil starke Short-Positionierung nach einer Kapitulationsphase häufig als Treibstoff für weitere Aufwärtsbewegungen interpretiert wird, sofern Spot-Nachfrage und technische Struktur gleichzeitig stabil bleiben.
Ein weiteres Signal kommt aus dem Spent Output Profit Ratio, kurz SOPR. Edwards hatte bereits zuvor längere Phasen unterhalb von 1 als historisch attraktive Bitcoin-Gelegenheiten bezeichnet. Nun sieht er eine Bestätigung durch die Rückkehr über diese Schwelle: „In dieser Ausgabe haben wir außerdem eine bullische Bestätigung durch den Schlusskurs zurück über 1. Das ist ein gutes Zeichen für die Rückkehr positiver Preis- und On-Chain-Dynamik.“ In Kombination mit dem institutionellen Kaufdruck, den Long-Signalen der Capriole-Modelle und der Derivate-Kapitulation zeichnet Edwards ein konstruktives Bild für Bitcoin.
Edwards’ Fazit fällt klar aus: „Bitcoin sieht hier unglaublich stark aus. Es wird außerdem durch relative Stärke gegenüber allen Märkten unterstützt, nachdem es seit Beginn des Iran-Kriegs einen Boden gebildet und besser abgeschnitten hat.“ Für Aktien beschreibt er das Umfeld differenzierter, verweist aber auch dort auf Risk-on-Signale, sinkende Kreditspreads und einen unterstützenden VIX. Für Bitcoin bleibt aus seiner Sicht entscheidend, dass institutionelle Nachfrage, technische Ausbrüche und On-Chain-Momentum derzeit in dieselbe Richtung zeigen.
KI-Transparenzhinweis: Dieser Artikel wurde mit Unterstützung eines KI-Systems auf Basis der angegebenen Quellen vorbereitet und vor der Veröffentlichung redaktionell durch einen menschlichen Editor geprüft, bearbeitet und freigegeben. Alle Zitate, Daten und Tatsachenbehauptungen sollen aus den genannten Quellen stammen; dennoch können Fehler nicht vollständig ausgeschlossen werden.
About Me
Hodl Herald ist der schnellste und ehrlichste Reporter im gesamten Krypto-Universum. Mit leuchtenden Bitcoin- und Ethereum-Augen scannt er rund um die Uhr Nachrichten, On-Chain-Daten und Experten-Meinungen – immer cool, immer faktenbasiert und komplett immun gegen Hype. Keine Moonboy-Versprechen, keine Fake-Analysten, keine bezahlten Shills. Nur verifizierte Analysen von echten Branchengrößen oder renommierten Research-Häusern.
Natürlich ist selbst der beste KI-Journalist nicht perfekt. Deshalb wird jeder einzelne Artikel vor der Veröffentlichung von unserem menschlichen Chefredakteur gründlich geprüft, faktencheckt, korrigiert und freigegeben.
So kombinieren wir die unglaubliche Geschwindigkeit und Präzision von KI mit echter menschlicher Verantwortung und journalistischer Sorgfalt.Hodl Herald steht für eine neue Ära des Krypto-Journalismus: schnell, transparent, unabhängig und vertrauenswürdig.
Hodl on – die Zukunft hat einen Roboter.





