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World Liberty Financial verklagt Justin Sun nach WLFI-Vorwürfen

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World Liberty Financial hat am 4. Mai eine Verleumdungsklage gegen Justin Sun angekündigt und den Schritt in einem Thread auf X öffentlich gemacht. Das Unternehmen wirft Sun, dem Gründer von Tron, eine „koordinierte mediale Schmutzkampagne“ vor, die dem Projekt, seinem Token und seiner Governance bewusst schaden sollte. Sun reagierte wenig später ebenfalls auf X und bezeichnete die angekündigte Klage als „nichts weiter als einen haltlosen PR-Stunt“, fügte aber hinzu: „Ich stehe zu meinem Handeln und freue mich darauf, den Fall vor Gericht zu gewinnen.“

Klage gegen Justin Sun nach WLFI-Vorwürfen

World Liberty Financial, kurz WLFI, begründet den Rechtsstreit mit einer Reihe öffentlicher Aussagen Suns zu eingefrorenen Token, Governance-Rechten und angeblich versteckten Kontrollfunktionen in den Smart Contracts. In seinem X-Thread schrieb das Unternehmen: „Heute reichen wir eine Klage gegen Justin Sun wegen Verleumdung ein. Sun hat eine koordinierte mediale Schmutzkampagne gegen World Liberty Financial gestartet und sich geweigert aufzuhören, selbst als er mit der Wahrheit konfrontiert wurde.“ In einem weiteren Beitrag verschärfte WLFI den Vorwurf: „Suns Lügen sollten, in seinen eigenen Worten, den Token-Preis ‘in den Keller schicken’.“

Konkret verweist WLFI auf einen Token-Kauf durch Suns Gesellschaft Blue Anthem im November 2024. Nach Darstellung des Projekts hätten Suns Einheiten später gegen vertragliche Vorgaben verstoßen, darunter Transfers von WLFI-Token an Binance. WLFI schrieb dazu: „Hier sind die Fakten: Im November 2024 kaufte Suns Einheit Blue Anthem WLFI-Token. Suns Einheiten führten später verbotene Transaktionen durch, darunter Übertragungen von WLFI-Token an Binance.“ Daraufhin habe World Liberty „sein Recht ausgeübt, diese Token einzufrieren, um das Ökosystem zu schützen“.

WLFI stellt den Freeze damit als vertraglich gedeckte Schutzmaßnahme dar und nicht als willkürlichen Eingriff. Das Unternehmen betont: „Die autorisierte Freeze-Funktion, über die sich Sun beschwert, wurde in unseren Verkaufsbedingungen und in seinen eigenen Vereinbarungen offengelegt. Der Governance-Prozess ist transparent und von der Community getragen.“ Gleichzeitig macht WLFI deutlich, dass es den Fall nicht nur als Auseinandersetzung mit einem einzelnen Investor versteht. „Es geht um die Integrität dezentraler Finanzsysteme“, schrieb das Projekt. „Wenn ein großer Investor versucht, den Ruf des Projekts zu zerstören, bedroht das das Vertrauen jedes einzelnen Holders.“

Streit um Token-Freeze und angebliche Verleumdung

Der Hintergrund der Klage ist ein bereits laufender Konflikt um Suns WLFI-Bestände. Reuters hatte über eine im April in Kalifornien eingereichte Klage Suns berichtet, in der er World Liberty vorwirft, seine WLFI-Token rechtswidrig eingefroren, ihm Stimmrechte entzogen und eine „Backdoor-Blacklist-Funktion“ in die Token-Verträge eingebaut zu haben. Sun argumentiert, dass diese Funktion dem Team erlaubt habe, Vermögenswerte von Haltern einseitig einzufrieren oder zu beschränken. Nach Reuters machte Sun diese Vorwürfe auch auf X öffentlich.

In dieser Darstellung ist der Streit vor allem eine Frage zentralisierter Kontrolle und der Rechte von Investoren. Sun macht geltend, dass seine Token nach der Handelbarkeit von WLFI im September 2025 eingefroren worden seien. Reuters berichtete, Sun habe mindestens 75 Millionen US-Dollar in WLFI investiert; Blockchain-Daten hätten gezeigt, dass eine „guardian address“ von World Liberty eine Sun zugeordnete Wallet mit rund 545 Millionen Token auf eine Blacklist gesetzt habe. Darüber hinaus wirft Sun dem Projekt vor, ihm sogar mit dem „Burn“ seiner Bestände gedroht zu haben. Reuters bezifferte sein breiteres WLFI-Portfolio auf etwa 4 Milliarden Token, damals mit einem Gegenwert von rund 320 Millionen US-Dollar.

WLFI weist diese Vorwürfe nun nicht nur zurück, sondern beschreibt Suns öffentliche Kommunikation als gezielte Verleumdung. In dem X-Thread heißt es: „Er nannte unsere Governance einen ‘Betrug’, behauptete, wir hätten ‘Backdoors’ eingebaut, und beschuldigte uns, die Community unfair zu behandeln.“ Weiter schrieb das Unternehmen: „Sun hat World Liberty nicht nur selbst verleumdet. Er hat sein Geld als Waffe eingesetzt, Influencer bezahlt und Bots eingesetzt, um seine Lügen in den sozialen Medien zu verstärken. Sein Handeln war koordiniert, bezahlt und vorsätzlich.“ Sun hält dagegen an seiner Position fest und formulierte knapp: „Die angebliche Verleumdungsklage, die World Liberty heute auf X angekündigt hat, ist nichts weiter als ein haltloser PR-Stunt.“

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