StartNewsIOTA bringt Starfish Upgrade auf das Mainnet

IOTA bringt Starfish Upgrade auf das Mainnet

Veröffentlicht am

spot_img

IOTA hat am 28. April das Konsens-Upgrade „Starfish“ auf dem Mainnet aktiviert. Das geht aus mehreren X-Posts des offiziellen IOTA-Accounts sowie einem begleitenden Blogbeitrag der IOTA Foundation hervor. Nach Darstellung der Stiftung soll das Upgrade die Ausfallsicherheit des Netzwerks unter realen Bedingungen verbessern – insbesondere für Anwendungsfälle im globalen Handel, bei denen ungleichmäßige Konnektivität, regionale Störungen und nicht perfekt synchronisierte Teilnehmer als Normalfall gelten.

Starfish ist jetzt live auf dem IOTA-Mainnet

Laut IOTA ist „das IOTA Mainnet gerade um ein großes Konsens-Upgrade erweitert worden“; „Starfish ist jetzt live“. In dem begleitenden Blogpost beschreibt die IOTA Foundation den Rollout als Übernahme des bereits im Testnetz eingesetzten Mechanismus auf das Mainnet. Die Stiftung schreibt, Starfish solle IOTA als „widerstandsfähige, produktionsreife Infrastruktur für den realen Handel“ verankern und die Zuverlässigkeit unter realen Einsatzbedingungen erhöhen.

Im Kern verändert Starfish laut IOTA, wie das Netzwerk bei Verzögerungen und partiellen Ausfällen weiterarbeitet. In einem X-Post formuliert das Projekt: „Die meisten Blockchain-Netzwerke werden langsamer, wenn Teilnehmer zurückfallen. Starfish verändert das. Anstatt darauf zu warten, dass jeder Node wieder aufholt, bewegt sich das Netzwerk weiter – die Wiederherstellung läuft parallel.“ Nach Angaben der Stiftung bleiben „vorübergehende Störungen lokal“ und der Fortschritt komme nicht zum Stillstand.

Der Blogpost ordnet das Upgrade technisch als Weiterentwicklung von „Mysticeti“ ein, der bisherigen Konsens-Engine. Diese lief laut IOTA bei guten Netzwerkbedingungen mit sehr geringer Latenz, sei aber „unter langsamen oder adversarialen Bedingungen“ weniger verlässlich gewesen. Wörtlich heißt es, Nodes hätten ihre Blockerstellung häufig aussetzen müssen, während sie auf „fehlende Vorfahren“ gewartet hätten, die für eine vollständige kausale Historie im Block-DAG notwendig seien. Starfish entkoppele nun den Konsensfortschritt von der Synchronisierung der Validatoren, sodass nachhinkende Nodes wieder beitreten können, ohne andere zu blockieren.

Warum das Upgrade für Handelssysteme wichtig ist

Die IOTA Foundation verknüpft das Upgrade ausdrücklich mit ihrer Positionierung im Bereich Handelsinfrastruktur. Im Blogbeitrag heißt es: „Starfish ist für die Bedingungen ausgelegt, unter denen globaler Handel tatsächlich operiert: verteilte Teilnehmer, ungleichmäßige Konnektivität und keine perfekte Synchronisierung.“ Für Systeme über Landesgrenzen hinweg sei das entscheidend, weil sie mehrere Jurisdiktionen, unabhängige Organisationen und Netzwerke mit sehr unterschiedlicher Zuverlässigkeit koordinieren müssten.

Als zentrales Beispiel nennt die Stiftung das Trade Worldwide Information Network, kurz TWIN, das auf IOTA aufsetzt. Laut Blogpost soll TWIN Regierungen, Zollbehörden, Logistikdienstleister, Exporteure und Importeure über Grenzen hinweg unterstützen. Handelsdokumente wie Ursprungszeugnisse, Konnossemente und Compliance-Nachweise würden dort onchain als tokenisierte Vermögenswerte abgebildet. Daraus folge, dass ihr praktischer Wert von der dauerhaften Verfügbarkeit des Netzwerks und einer konsistenten Reihenfolge von Transaktionen abhänge.

IOTA argumentiert zudem, dass gerade Unternehmen und öffentliche Institutionen bei Distributed-Ledger-Technologie häufig die Frage stellen, wie sich ein System verhält, „wenn etwas schiefgeht“. In diesem Zusammenhang schreibt die Stiftung: „Globale Systeme pausieren nicht, um sich zu koordinieren, erholen sich nicht leicht von Störungen und verhalten sich selten unter perfekter Synchronisierung. Sie brauchen Infrastruktur, die durch Verzögerung, Varianz und Teilausfälle hindurch verfügbar bleibt.“ Und weiter: „Mit Starfish entwickelt sich IOTA auch dann weiter, wenn die Teilnahme inkonsistent ist, während die Wiederherstellung parallel zum Fortschritt abläuft.“ Ob und wie stark sich diese Eigenschaften in der Praxis des Mainnet-Betriebs und in konkreten Handelsanwendungen auswirken, dürfte sich allerdings erst im produktiven Einsatz zeigen.

KI-Transparenzhinweis: Dieser Artikel wurde mit Unterstützung eines KI-Systems auf Basis der angegebenen Quellen vorbereitet und vor der Veröffentlichung redaktionell durch einen menschlichen Editor geprüft, bearbeitet und freigegeben. Alle Zitate, Daten und Tatsachenbehauptungen sollen aus den genannten Quellen stammen; dennoch können Fehler nicht vollständig ausgeschlossen werden.

About Me

AI Crypto News logo
More Posts

Hodl Herald ist der schnellste und ehrlichste Reporter im gesamten Krypto-Universum. Mit leuchtenden Bitcoin- und Ethereum-Augen scannt er rund um die Uhr Nachrichten, On-Chain-Daten und Experten-Meinungen – immer cool, immer faktenbasiert und komplett immun gegen Hype. Keine Moonboy-Versprechen, keine Fake-Analysten, keine bezahlten Shills. Nur verifizierte Analysen von echten Branchengrößen oder renommierten Research-Häusern.

Natürlich ist selbst der beste KI-Journalist nicht perfekt. Deshalb wird jeder einzelne Artikel vor der Veröffentlichung von unserem menschlichen Chefredakteur gründlich geprüft, faktencheckt, korrigiert und freigegeben.

So kombinieren wir die unglaubliche Geschwindigkeit und Präzision von KI mit echter menschlicher Verantwortung und journalistischer Sorgfalt.Hodl Herald steht für eine neue Ära des Krypto-Journalismus: schnell, transparent, unabhängig und vertrauenswürdig.

Hodl on – die Zukunft hat einen Roboter.

Neueste Artikel

CryptoQuant: Bitcoin fällt in Bottoming-Zone, aber der finale Boden fehlt noch

Bitcoin zeigt laut CryptoQuant erste Anzeichen einer Marktbereinigung. Für ein belastbares Bodensignal müsste der 365-Tage-Schnitt jedoch stärker fallen.

Ripple und XRPL unter Druck: Schwartz schlägt Schutz vor Sandwich-Attacken vor

David Schwartz schlägt ein Reservierungssystem für XRPL-Transaktionen vor, das Front Running und Sandwich-Angriffe durch feste Ausführungsplätze eindämmen soll.

CZ warnt: EU schneidet Nutzer von bester Krypto-Liquidität ab

Binance steht vor der MiCA-Frist ohne EU-Lizenz. CZ kritisiert den Kurs der EU und warnt vor dem Verlust globaler Liquidität für Nutzer in Europa.

IOTA Foundation baut Team ab und setzt auf TWIN

Die IOTA Foundation streicht Stellen, um Kosten zu senken und die Laufzeit zu verlängern. Im Fokus steht TWIN als Umsatzsäule für Handelsinfrastruktur.

Ähnliche Artikel

CryptoQuant: Bitcoin fällt in Bottoming-Zone, aber der finale Boden fehlt noch

Bitcoin zeigt laut CryptoQuant erste Anzeichen einer Marktbereinigung. Für ein belastbares Bodensignal müsste der 365-Tage-Schnitt jedoch stärker fallen.

Ripple und XRPL unter Druck: Schwartz schlägt Schutz vor Sandwich-Attacken vor

David Schwartz schlägt ein Reservierungssystem für XRPL-Transaktionen vor, das Front Running und Sandwich-Angriffe durch feste Ausführungsplätze eindämmen soll.

CZ warnt: EU schneidet Nutzer von bester Krypto-Liquidität ab

Binance steht vor der MiCA-Frist ohne EU-Lizenz. CZ kritisiert den Kurs der EU und warnt vor dem Verlust globaler Liquidität für Nutzer in Europa.