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Bitcoin gibt den USA Hebel gegen China, sagt Verteidigungschef Hegseth

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US-Verteidigungsminister Pete Hegseth hat Bitcoin in einer Anhörung im Kongress offen als machtpolitisch relevantes Instrument eingeordnet. Auf eine Frage des republikanischen Abgeordneten Lance Gooden antwortete Hegseth am 30. April mit einem knappen, aber klaren „ja und ja“ auf die Punkte, ob Bitcoin ein Werkzeug zur Projektion von Macht sei und ob es ressortweite Initiativen gebe, um den USA einen strategischen Vorteil zu sichern. Die Aussagen fügen sich in eine breiter werdende sicherheitspolitische Debatte ein, in der Bitcoin nicht mehr nur als Asset, sondern als geopolitische Infrastruktur betrachtet wird.

Hegseth nennt Bitcoin ein Instrument der Macht

In der Anhörung skizzierte Lance Gooden, republikanischer Abgeordneter aus Texas, Bitcoin als sicherheitspolitisches Thema. Gooden sagte, Bitcoin habe sich „in den vergangenen zehn Jahren von einem Rand-Asset zu einer Frage der nationalen Sicherheit entwickelt“. Er verwies dabei auf Iran, nordkoreanische Cyberakteure und auf die Annahme, China baue „erhebliche Bestände als Teil einer strategischen Reserve“ auf. Zudem bezog sich Gooden auf Äußerungen von Admiral Samuel Paparo, dem Kommandeur des US Indo-Pacific Command.

Der US-Abgeordnete Gooden sagte: „Im Laufe des letzten Jahrzehnts hat sich Bitcoin von einem Randphänomen zu einem Thema der nationalen Sicherheit entwickelt. Der Iran verlangt Bitcoin als Transitgebühr für die Straße von Hormus. Nordkoreanische Cyberakteure nutzen Bitcoin für Ransomware-Angriffe, und China soll beträchtliche Mengen als Teil einer strategischen Reserve horten.“

Gooden fragte Hegseth weiter, ob er die Einschätzung teile, „dass Bitcoin ein Instrument zur Projektion von Macht ist“ und ob es „ressortweite Initiativen“ gebe, um den USA einen strategischen Vorsprung bei Bitcoin zu sichern und „Chinas digitalen Autoritarismus“ zu bekämpfen.

Hegseth antwortete darauf: „Ich schätze, meine kurze Antwort wäre ja und ja. Ich bin seit Langem ein Enthusiast des Potenzials von Bitcoin und Krypto.“ Er fügte hinzu: „Vieles von dem, was wir tun, um es zu ermöglichen oder es zu bekämpfen, sind eingestufte laufende Bemühungen in unserem Ministerium, die uns in vielen unterschiedlichen Szenarien viel Hebelwirkung verschaffen.“

Bemerkenswert ist dabei weniger die Kürze als die politische Einordnung. Hegseth sagte weiter: „Ich weiß das zu schätzen. Und ich teile Ihre Ansichten.“ Aus der Anhörung geht jedoch nicht hervor, welche konkreten Programme oder Maßnahmen er meinte; Hegseth stellte ausdrücklich klar, dass diese Bemühungen klassifiziert seien.

Goodens Frage bezog sich ausdrücklich auf Admiral Samuel Paparo, den Chef des United States Indo-Pacific Command. Wie wir berichteten, sagte Paparo erst vergangene Woche, Bitcoin habe „direkte Auswirkungen auf die Machtprojektion“. Paparo enthüllte, dass das USINDOPACOM im Dienst dieser Mission einen Node im Bitcoin-Netzwerk betreibe.

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