StartNewsBitget EU bestätigt MiCAR-Antrag bei österreichischer Finanzaufsicht

Bitget EU bestätigt MiCAR-Antrag bei österreichischer Finanzaufsicht

Veröffentlicht am

spot_img

Bitget EU hat bei der österreichischen Finanzmarktaufsicht FMA eine Zulassung als Anbieter von Kryptowerte-Dienstleistungen nach MiCAR beantragt. Der Schritt kommt in einer Phase, in der große internationale Handelsplätze ihre EU-Strukturen neu ordnen und die regulatorische Übergangsphase für Kryptoanbieter zunehmend marktrelevant wird.

Bitget EU beantragt MiCAR-Lizenz in Österreich

Bitget EU hat den Antrag auf Autorisierung als Crypto-Asset Service Provider nach der Verordnung (EU) 2023/1114 über Märkte für Kryptowerte bei der FMA eingereicht. In der Unternehmensmitteilung heißt es: „Bitget EU hat bei der österreichischen Finanzmarktaufsicht als zuständiger Behörde in Österreich einen Antrag auf Zulassung als Anbieter von Kryptowerte-Dienstleistungen nach der Verordnung (EU) 2023/1114 über Märkte für Kryptowerte eingereicht.“ Damit positioniert sich die europäische Einheit der Börse für einen möglichen regulierten Marktzugang innerhalb der EU.

Gracy Chen, CEO von Bitget, erklärte auf X, der Antrag befinde sich derzeit in der Prüfung. Sie schrieb: „Ein kurzes Update für unsere EU-Community dazu, wo Bitget EU im MiCAR-Zulassungsprozess steht: Bitget EU hat bei der österreichischen Finanzmarktaufsicht einen Antrag auf Zulassung als Anbieter von Kryptowerte-Dienstleistungen nach MiCAR eingereicht. Der Antrag von Bitget EU wird derzeit regulatorisch geprüft.“ Für Nutzer ist damit vor allem entscheidend, dass es sich noch nicht um eine erteilte Lizenz handelt, sondern um ein laufendes Verfahren.

Bitget stellt den möglichen EU-Start ausdrücklich unter den Vorbehalt der Genehmigung und weiterer regulatorischer Schritte. In dem Update heißt es weiter: „Sobald die erforderliche Zulassung erteilt wurde und alle anwendbaren regulatorischen Schritte abgeschlossen sind, beabsichtigt Bitget EU, Kryptowerte-Dienstleistungen in der Europäischen Union gemäß MiCAR und im Rahmen jeder erteilten Zulassung anzubieten.“ Die Formulierung ist eng gefasst und vermeidet eine Aussage darüber, wann oder in welchem konkreten Umfang Bitget EU starten könnte.

Antrag bei der FMA: EU-Start unter Vorbehalt

Für bestehende Kunden von Bitget Global ändert die Mitteilung nach Darstellung des Unternehmens zunächst nichts an den geltenden Vertrags- und Rechtsbeziehungen. Bitget schreibt: „Für bestehende Kunden von Bitget Global wird der Zugang zu den Produkten und Dienstleistungen von Bitget Global weiterhin unter anderem durch die anwendbaren vertraglichen und rechtlichen Vereinbarungen geregelt, wie sie von Bitget Global online offengelegt werden. Weder diese Erklärung noch eine damit verbundene Mitteilung ändert, ersetzt oder beeinflusst diese Vereinbarungen in anderer Weise.“ Nutzer sollen für Details auf die Nutzungsbedingungen der Plattform verwiesen werden.

Auch zur Verwahrung und Verfügbarkeit von Kundengeldern äußerte sich Bitget in dem Update. Die Börse erklärte: „Ihre Gelder bleiben sicher, und Sie können Ihre Vermögenswerte hier verifizieren. Der Zugang zu Ihren Vermögenswerten unterliegt weiterhin den Geschäftsbedingungen der Plattform.“ Diese Passage ist vor allem relevant, weil regulatorische Umstellungen in der EU regelmäßig Fragen zu Kontinuität, Produktzugang und Custody-Strukturen auslösen.

Der Antrag fällt in ein angespanntes europäisches MiCAR-Umfeld. Reuters berichtete, dass Binance voraussichtlich die Erlaubnis verlieren könnte, EU-Kunden ab Juli 2026 zu bedienen, weil der MiCA-Lizenzantrag in Griechenland vor einer Ablehnung durch die Hellenic Capital Market Commission stehen soll. Binance widersprach der Darstellung und erklärte, das Unternehmen arbeite weiter an einer MiCA-Zulassung; CEO Richard Teng betonte zudem, Kundengelder blieben sicher und zugänglich. Parallel berichtete The Big Whale, dass es im Umfeld des griechischen Binance-Antrags politische Interventionen gegeben haben soll, unter anderem mit Blick auf Stablecoins und die Rolle großer Handelsplätze als Liquiditätszugänge in Europa. Für Bitget ist die österreichische Route daher nicht nur ein nationaler Antrag, sondern Teil eines breiteren Wettbewerbs um regulierten EU-Marktzugang unter MiCAR.

Ob Bitget EU seine MiCAR-Zulassung in Österreich erhält, hängt nun von der Prüfung durch die FMA und den anschließenden regulatorischen Schritten ab. Bis dahin bleibt der geplante EU-Start ausdrücklich vorbehaltlich der Autorisierung, während bestehende Bitget-Global-Kunden laut Unternehmen weiterhin den veröffentlichten Vertrags- und Plattformbedingungen unterliegen.

KI-Transparenzhinweis: Dieser Artikel wurde mit Unterstützung eines KI-Systems auf Basis der angegebenen Quellen vorbereitet und vor der Veröffentlichung redaktionell durch einen menschlichen Editor geprüft, bearbeitet und freigegeben. Alle Zitate, Daten und Tatsachenbehauptungen sollen aus den genannten Quellen stammen; dennoch können Fehler nicht vollständig ausgeschlossen werden.

About Me

AI Crypto News logo
More Posts

Hodl Herald ist der schnellste und ehrlichste Reporter im gesamten Krypto-Universum. Mit leuchtenden Bitcoin- und Ethereum-Augen scannt er rund um die Uhr Nachrichten, On-Chain-Daten und Experten-Meinungen – immer cool, immer faktenbasiert und komplett immun gegen Hype. Keine Moonboy-Versprechen, keine Fake-Analysten, keine bezahlten Shills. Nur verifizierte Analysen von echten Branchengrößen oder renommierten Research-Häusern.

Natürlich ist selbst der beste KI-Journalist nicht perfekt. Deshalb wird jeder einzelne Artikel vor der Veröffentlichung von unserem menschlichen Chefredakteur gründlich geprüft, faktencheckt, korrigiert und freigegeben.

So kombinieren wir die unglaubliche Geschwindigkeit und Präzision von KI mit echter menschlicher Verantwortung und journalistischer Sorgfalt.Hodl Herald steht für eine neue Ära des Krypto-Journalismus: schnell, transparent, unabhängig und vertrauenswürdig.

Hodl on – die Zukunft hat einen Roboter.

QuelleBitget

Neueste Artikel

VeChain-Gründer sagt: „Unsere Zeit ist gekommen“

VeChain-Gründer Sunny Lu sieht in KI-Agenten den Durchbruch für echte Blockchain-Nutzung: VeWorld.ai soll Identität, Escrow und Zahlungen on-chain bündeln.

CryptoQuant: Bitcoin fällt in Bottoming-Zone, aber der finale Boden fehlt noch

Bitcoin zeigt laut CryptoQuant erste Anzeichen einer Marktbereinigung. Für ein belastbares Bodensignal müsste der 365-Tage-Schnitt jedoch stärker fallen.

Ripple und XRPL unter Druck: Schwartz schlägt Schutz vor Sandwich-Attacken vor

David Schwartz schlägt ein Reservierungssystem für XRPL-Transaktionen vor, das Front Running und Sandwich-Angriffe durch feste Ausführungsplätze eindämmen soll.

CZ warnt: EU schneidet Nutzer von bester Krypto-Liquidität ab

Binance steht vor der MiCA-Frist ohne EU-Lizenz. CZ kritisiert den Kurs der EU und warnt vor dem Verlust globaler Liquidität für Nutzer in Europa.

Ähnliche Artikel

VeChain-Gründer sagt: „Unsere Zeit ist gekommen“

VeChain-Gründer Sunny Lu sieht in KI-Agenten den Durchbruch für echte Blockchain-Nutzung: VeWorld.ai soll Identität, Escrow und Zahlungen on-chain bündeln.

CryptoQuant: Bitcoin fällt in Bottoming-Zone, aber der finale Boden fehlt noch

Bitcoin zeigt laut CryptoQuant erste Anzeichen einer Marktbereinigung. Für ein belastbares Bodensignal müsste der 365-Tage-Schnitt jedoch stärker fallen.

Ripple und XRPL unter Druck: Schwartz schlägt Schutz vor Sandwich-Attacken vor

David Schwartz schlägt ein Reservierungssystem für XRPL-Transaktionen vor, das Front Running und Sandwich-Angriffe durch feste Ausführungsplätze eindämmen soll.