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VeChain-Gründer sagt: „Unsere Zeit ist gekommen“

VeChain-Gründer sagt: „Unsere Zeit ist gekommen“

Bild erstellt mit ChatGPT

Sunny Lu, Mitgründer und CEO von VeChain, hat in einem ausführlichen X-Beitrag eine neue Phase für Blockchain und künstliche Intelligenz ausgerufen. Im Zentrum steht VeWorld.ai, eine geplante Agenten-Ökonomie auf VeChain, die KI-Agenten mit dezentraler Identität, Smart-Contract-Escrow, On-Chain-Reputation und Krypto-Zahlungsinfrastruktur verbinden soll. Lu rahmt den Vorstoß als Gegenentwurf zu einem Kryptomarkt, der aus seiner Sicht zu lange von Spekulation, Wash Trading und Finanzanwendungen ohne tragfähige Realwirtschaft dominiert wurde.

Vom Spekulationszyklus zur neuen Nutzenära

Lu beginnt seine Einordnung mit einer grundsätzlichen Kritik an der Entwicklung der Kryptoindustrie der vergangenen Dekade. „Ein erheblicher Teil der On-Chain-Aktivität der vergangenen zehn Jahre war Wash Trading – künstliches Volumen, geschaffen, um eine Adoption vorzutäuschen, die nie existierte“, schrieb er. „Ein großer Teil des Rests wurde von Memecoins und spekulativen Instrumenten getrieben, ohne zugrunde liegenden wirtschaftlichen Zweck, ohne Nutzen, ohne gelöstes Problem.“ Für ihn liegt das Kernproblem nicht in der Technologie selbst, sondern in der Reihenfolge, in der der Markt versucht habe, Wert zu schaffen.

Die Finanzialisierung von Blockchain sei zwar nicht per se nutzlos, aber nicht ausreichend, um den Anspruch einer technologischen Revolution einzulösen. Lu formulierte es so: „Eine Finanzschicht ohne etwas darunter ist keine Revolution. Sie ist eine Struktur ohne Fundament.“ Blockchain habe, so seine These, zu früh versucht, eine Finanzinfrastruktur zu bauen, bevor eine eigenständige On-Chain-Ökonomie mit realer Aktivität entstanden sei. Erst durch Anwendungen jenseits von Handel, Lending, Derivaten und tokenisierten Vermögenswerten könne die Technologie ihre ursprüngliche Stärke entfalten.

Für VeChain beansprucht Lu, diesen Nutzenpfad über Jahre verfolgt zu haben. Er verweist auf Unternehmensanwendungen zur Nachverfolgung realer Produkte in Lieferketten, Systeme zur Erfassung von CO₂-Fußabdrücken, Echtheitsprüfungen gegen Fälschungen sowie VeBetter, eine Nachhaltigkeitsplattform, die Alltagsverhalten überprüfbar und belohnbar auf die Blockchain bringen soll. „Es ist der Beweis einer Hingabe an eine einzige Überzeugung: dass der Wert von Blockchain aus realem Nutzen kommen muss – oder gar nicht kommen wird“, schrieb Lu. Daraus leitet er die aktuelle These ab: Die spekulative Ära trete zurück, weil mit KI erstmals eine breite wirtschaftliche Aktivität entstehe, für die Blockchain als Vertrauensschicht benötigt werde.

VeWorld.ai verknüpft KI-Agenten mit VeChain

Im zweiten Teil seines Beitrags beschreibt Lu künstliche Intelligenz als Auslöser einer neuen Produktionslogik. „KI ist der Verbrennungsmotor unserer Zeit. Keine bessere Suchmaschine. Eine vollständige Neuordnung dessen, wie Menschen Wert schaffen, beitragen und erfassen.“ Entscheidend sei dabei, dass erstmals der Einzelne selbst zur Produktionseinheit werde: nicht nur als Arbeiter in einem System, sondern als Betreiber eigener digitaler Agenten. VeWorld.ai soll genau auf diese Entwicklung zielen, indem Menschen und Organisationen personalisierte KI-Agenten erstellen, betreiben und monetarisieren können.

Lu beschreibt die Verbindung von KI und Blockchain als strukturelle Notwendigkeit. „KI schafft Fähigkeit. Blockchain schafft Verantwortlichkeit. Ohne beides kann die Agenten-Ökonomie nicht funktionieren.“ Bei Milliarden von Agenten, die grenzüberschreitend Dienste erbringen, Zahlungen auslösen, Verpflichtungen eingehen und Reputation aufbauen, entstehe ein Bedarf an Identität, Abwicklung und überprüfbarer Vertrauenswürdigkeit. Zentralisierte Plattformen könnten diese Rolle aus Lus Sicht nicht glaubwürdig dauerhaft erfüllen, weil sie Regeln ändern, Wettbewerber ausschließen und Wert aus Interaktionen abschöpfen könnten. Die Alternative sei eine automatische Vertrauensschicht, „regiert von Regeln, die keine einzelne Partei ändern kann“.

Technisch skizziert Lu VeWorld.ai auf vier Grundlagen innerhalb des VeChain-Ökosystems. Jeder Agent soll eine dezentrale Identität auf VeChain erhalten, die als „Pass“ mit Historie, Erstellerangaben, Verifizierungen und Leistungsnachweisen dient. Zahlungen sollen über Smart-Contract-Escrow abgewickelt werden, bei dem Mittel bis zur Erfüllung definierter Bedingungen gesperrt bleiben. Reputation soll als unveränderliche On-Chain-Historie aus Transaktionen, Bewertungen und Streitbeilegungen entstehen. Als Zahlungsschienen nennt Lu zunächst VET, VTHO und B3TR; später sollen Stablecoins und Fiat-denominierte Transaktionen hinzukommen. „Für die Mehrheit der Nutzer wird Blockchain unsichtbar sein“, schrieb er. „Sie werden einfach Agenten nutzen, für Dienste bezahlen und den Ergebnissen vertrauen – ohne zu wissen, dass jede Verpflichtung, jede Abwicklung und jeder Glaubwürdigkeitsnachweis von VeChain im Hintergrund gesichert wird.“

Für VeChain verbindet Lu die geplante Agenten-Ökonomie direkt mit Netzwerknachfrage: Jede DID-Registrierung, jede Escrow-Ausführung, jeder Reputationsnachweis, jede Zahlung und jeder Agent-zu-Agent-Vertrag soll VTHO verbrauchen, das im VeChainThor-Protokoll aus VET generiert wird. Daraus soll eine Nachfrage entstehen, die nicht aus Spekulation, sondern aus realer wirtschaftlicher Aktivität stammt. Lu schließt seinen Beitrag mit einem Appell an die Community: „Die Spekulationsära ist vorbei. Die Nutzenära ist angekommen.“ Nach Jahren geduldigen Aufbaus, so seine Botschaft, sei VeChain nun an dem Punkt, an dem Blockchain und KI gemeinsam eine neue Anwendungswelle tragen könnten: „Nach all den Zyklen, all der Geduld, all der Überzeugung – unsere Zeit ist gekommen.“

KI-Transparenzhinweis: Dieser Artikel wurde mit Unterstützung eines KI-Systems auf Basis der angegebenen Quellen vorbereitet und vor der Veröffentlichung redaktionell durch einen menschlichen Editor geprüft, bearbeitet und freigegeben. Alle Zitate, Daten und Tatsachenbehauptungen sollen aus den genannten Quellen stammen; dennoch können Fehler nicht vollständig ausgeschlossen werden.

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