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Sui Network erlebt weiteren Mainnet-Stillstand

Sui Network erlebt weiteren Mainnet-Stillstand

Bild erstellt mit ChatGPT

Das Sui-Mainnet ist den zweiten Tag in Folge von einem schweren Netzwerkausfall betroffen. Nachdem die Aktivität am Vortag nach einem durch Release 1.72 eingeführten Crash-Bug wieder aufgenommen worden war, meldete das Projekt erneut einen „network stall“. Für ein Netzwerk, das sich als leistungsstarke Layer-1-Blockchain positioniert, rücken damit Fragen zur Betriebsstabilität wieder in den Mittelpunkt.

Sui-Mainnet stoppt erneut nach Release-Bug

Das offizielle X-Konto von Sui meldete am zweiten Tag in Folge Probleme im Mainnet. In der Mitteilung hieß es: „Das Sui-Mainnet erlebt derzeit einen Netzwerkstillstand. Die Netzwerkaktivität kann derzeit pausiert sein.“ Weiter schrieb das Team: „Das Sui-Core-Team untersucht den Vorfall aktiv. Aktualisierungen und eine Überprüfung des Vorfalls werden geteilt, sobald sie verfügbar sind.“

Bereits rund 23 Stunden zuvor hatte Sui eine nahezu identische Warnung veröffentlicht. Damals erklärte das Projekt: „Das Sui-Mainnet erlebt derzeit einen Netzwerkstillstand. Das Sui-Core-Team arbeitet aktiv an einer Lösung.“ Nutzer wurden zudem darauf hingewiesen: „Bitte beachten Sie, dass Transaktionen derzeit pausiert sein können. Aktualisierungen werden geteilt, sobald sie verfügbar sind.“

Der erste Ausfall begann am 28. Mai 2026 und wurde auf der offiziellen Statusseite als „Mainnet settlement“ eingestuft; der Status wurde als „Major Outage“ markiert. Sui bestätigte später die Ursache: „Die Aktivität im Sui-Mainnet wurde nach einem Halt wieder aufgenommen, der durch einen Crash-Bug in der Gas-Charging-Logik verursacht wurde, der mit Release 1.72 eingeführt wurde. Eine vollständige Überprüfung des Vorfalls wird in den kommenden Tagen veröffentlicht.“ Der erste Stillstand dauerte Berichten zufolge knapp sechs Stunden, rund fünf Stunden und 55 Minuten, während Blockproduktion beziehungsweise Checkpoint-Fortschritt ausgesetzt waren.

Zweiter Ausfall verschärft Zuverlässigkeitsfragen

Der zweite Ausfall war zum Zeitpunkt der Veröffentlichung noch im Gange und dauerte bereits rund zwei Stunden an. Die Statusseite führte das Problem erneut unter „Mainnet settlement“ als schweren Ausfall, während der Blockchain-Explorer über mehr als eine Stunde keine neuen Blöcke anzeigte. Damit waren Anwendungen, die auf Sui-Settlement angewiesen sind, zeitweise nicht in der Lage, Transaktionen wie gewohnt zu verarbeiten.

Betroffen sind potenziell DeFi-Protokolle, Wallets, Spiele und Börsenanbindungen, sofern sie unmittelbar auf Mainnet-Finalität oder Checkpoints angewiesen sind. Sui formulierte die Nutzerwirkung vorsichtig, aber klar: „Die Netzwerkaktivität kann derzeit pausiert sein.“ In der vorherigen Mitteilung hieß es ebenfalls: „Bitte beachten Sie, dass Transaktionen derzeit pausiert sein können. Aktualisierungen werden geteilt, sobald sie verfügbar sind.“

Der erneute Stillstand ist nicht der erste größere Vorfall in der Betriebsgeschichte des Netzwerks. Im Januar 2026 kam es bereits zu einer längeren Störung, die durch eine Divergenz im Validator-Konsens ausgelöst wurde und verhinderte, dass neue Checkpoints zertifiziert wurden. Auch im November 2024 fiel Sui für nahezu zwei Stunden aus; dieser Vorfall wurde durch einen Bug in der Transaction-Scheduling-Logik verursacht. Vor diesem Hintergrund wiegt die Wiederholung besonders schwer, weil Sui als High-Performance-Layer-1 vor allem für Anwendungen mit hoher Transaktionslast, DeFi, Zahlungen und institutionelle Use Cases relevant sein will.

Entscheidend wird nun die angekündigte vollständige Incident Review sein. Offen sind weiterhin die detaillierte Root Cause Analysis, der konkrete Einfluss auf Validatoren sowie die Maßnahmen, mit denen Sui vergleichbare Fehler künftig verhindern will. Bis diese Informationen vorliegen und das Netzwerk wieder stabil läuft, dürfte die Debatte über Resilienz und Produktionsreife des Mainnets anhalten.

KI-Transparenzhinweis: Dieser Artikel wurde mit Unterstützung eines KI-Systems auf Basis der angegebenen Quellen vorbereitet und vor der Veröffentlichung redaktionell durch einen menschlichen Editor geprüft, bearbeitet und freigegeben. Alle Zitate, Daten und Tatsachenbehauptungen sollen aus den genannten Quellen stammen; dennoch können Fehler nicht vollständig ausgeschlossen werden.

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