K bank, die internetbasierte Bank aus Südkorea, hat laut einem Bericht des Korea Herald eine strategische Partnerschaft mit Ripple geschlossen, um Blockchain-Technologie für Auslandszahlungen zu testen. Im Mittelpunkt steht ein laufender Proof of Concept, mit dem die Bank prüfen will, ob sich Geschwindigkeit, Kostenstruktur und Transparenz ihres bestehenden Remittance-Systems verbessern lassen. Die Vereinbarung wurde dem Bericht zufolge kürzlich am Hauptsitz von K bank in Seoul unterzeichnet.
K bank startet Ripple-Test für Auslandszahlungen
K bank teilte laut Korea Herald mit, dass das Institut bereits einen Proof of Concept mit Ripple für Auslandsüberweisungen durchführt. In der ersten Phase seien Transfers über eine separate Anwendung getestet worden. In der zweiten Phase gehe es nun darum, die Stabilität der Transaktionen zu prüfen, indem Kundenkonten virtuell mit internen Systemen verknüpft werden.
An der Unterzeichnungszeremonie nahmen dem Bericht zufolge Choi Woo-hyung, CEO von K bank, sowie Fiona Murray, Managing Director Asia-Pacific bei Ripple, und weitere Vertreter beider Unternehmen teil. Choi sagte laut dem Bericht: „Diese Partnerschaft wird die Wettbewerbsfähigkeit von K bank im Bereich blockchainbasierter Technologie für Auslandsüberweisungen stärken.“ Damit beschreibt die Bank den Schritt ausdrücklich als Technologie- und Infrastrukturtest, nicht als sofortigen flächendeckenden Produktstart.
Ripple bringt dabei nach Angaben des Korea Herald sein globales Zahlungsnetzwerk und seine Blockchain-Infrastruktur in das Projekt ein. Das 2012 gegründete Unternehmen betreibt mit Ripple Payments ein internationales Finanznetzwerk, das laut Bericht von mehr als 100 Finanzunternehmen weltweit genutzt wird. Zudem verweist die Quelle darauf, dass Ripple 2024 den eigenen Stablecoin RLUSD eingeführt hat und eine US-Treuhandbanklizenz beantragt hat; das Genehmigungsverfahren laufe noch.
Partnerschaft soll Tempo, Kosten und Transparenz verbessern
Nach Angaben von K bank soll die Kooperation konkret testen, ob Ripple-Technologie „die Geschwindigkeit, Kosteneffizienz und Transparenz“ des bestehenden Auslandszahlungsangebots verbessern kann. Diese drei Kriterien sind für grenzüberschreitende Zahlungen zentral, weil klassische Remittance-Prozesse oft mehrere Intermediäre, unterschiedliche Abwicklungszeiten und begrenzte Nachverfolgbarkeit umfassen. Der Bericht macht jedoch zugleich deutlich, dass es sich zunächst um eine Testumgebung handelt und nicht um belastbare Resultate aus dem Produktivbetrieb.
Über den eigentlichen Remittance-Test hinaus hätten beide Unternehmen laut Korea Herald auch breitere Kooperationsfelder erörtert. Dazu zählen ein Proof of Concept rund um Ripples digitale Wallet-Infrastruktur, Unterstützung für das Auslandsüberweisungsmodell von K bank sowie eine ausgeweitete Zusammenarbeit im Bereich digitaler Vermögenswerte. Murray sagte dazu: „Wir freuen uns über die Partnerschaft mit K bank, die dazu beigetragen hat, den Standard für digitales Banking in Korea zu setzen und weiterhin Innovationen voranzutreiben.“ Sie ergänzte: „Diese Partnerschaft wird K bank helfen, ihre Wettbewerbsfähigkeit im Bereich blockchainbasierter Auslandsüberweisungstechnologie zu stärken.“
In der zweiten Testphase sollen laut K bank außerdem On-Chain-Transfers mit Partnern in den Vereinigten Arabischen Emiraten und in Thailand geprüft werden. Für stablecoinbasierte Transaktionen habe K bank in beiden Märkten bereits Absichtserklärungen unterzeichnet, berichtet der Korea Herald. Während in der ersten Phase eine bankeigene Wallet verwendet worden sei, komme in der zweiten Phase Ripples SaaS-basierte Digital-Wallet-Lösung Palisade zum Einsatz, um ein „schnelleres und besser skalierbares Modell“ für Compliance und Implementierung zu testen. Wie groß das potenzielle Transaktionsvolumen ist oder wann ein möglicher Rollout folgen könnte, geht aus dem Quellenmaterial nicht hervor.
Die Partnerschaft zwischen K bank und Ripple zeigt, dass südkoreanische Finanzinstitute weiter nach blockchainbasierten Alternativen für grenzüberschreitende Zahlungen suchen. Auf Basis des bislang verfügbaren Quellenmaterials ist der Vorstoß vor allem als technischer Feldversuch mit klar umrissenen Testphasen zu verstehen. Ob daraus ein breiter Einsatz im Live-Betrieb entsteht, dürfte davon abhängen, wie die laufenden Prüfungen zu Stabilität, Compliance und operativer Skalierbarkeit ausfallen.
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