Ripple baut seine Präsenz in den Vereinigten Arabischen Emiraten weiter aus und verlagert das Wachstum nun sichtbar auf eine größere operative Basis in Dubai. Wie das Unternehmen in einer Mitteilung vom 29. April bekanntgab, eröffnet Ripple eine neue Regionalzentrale für den Nahen Osten und Afrika im Dubai International Financial Centre, kurz DIFC. Nach Angaben des Unternehmens schafft der Schritt die Kapazität, das bestehende Team in der Region zu verdoppeln, während die Nachfrage nach regulierten Blockchain-Lösungen für Zahlungen und Verwahrung in der Region weiter steigt.
Ripple verdoppelt Kapazitäten in Dubai
Laut der Unternehmensmitteilung hatte Ripple seine bisherige Regionalzentrale für den Nahen Osten und Afrika bereits 2020 in Dubai eingerichtet. Seitdem habe sich der Mittlere Osten zu einem wichtigen Teil der globalen Kundenbasis entwickelt. Die neue Niederlassung im DIFC solle dieser Entwicklung Rechnung tragen und biete „den Raum, die Größe des regionalen Teams zu verdoppeln“, um Kunden und Partner in Nahost und Afrika enger zu unterstützen.
Ripple verweist dabei ausdrücklich auf eine wachsende Nachfrage nach regulierten, blockchainbasierten Infrastrukturlösungen. Reece Merrick, Managing Director Middle East and Africa bei Ripple, erklärte in der Mitteilung: „In den vergangenen Jahren ist der Mittlere Osten zu einem zunehmend wichtigen Treiber von Ripples globalem Wachstum geworden. Unsere neue Regionalzentrale ist ein Ausdruck unseres fortlaufenden Engagements, unseren Beitrag zur Aufwärtsentwicklung der Region zu leisten.“ Weiter sagte Merrick: „Seit unseren ersten Tagen in den VAE haben wir aus erster Hand den Appetit lokaler Unternehmen auf regulierte, blockchaingestützte Zahlungsinfrastruktur gesehen, und dieser Appetit wächst weiter. Ein größeres Team hier in Dubai wird es uns ermöglichen, unsere Kunden und Partner in der Region und darüber hinaus noch umfassender zu unterstützen.“
Zu den bereits genannten Kunden und Partnern in der Region zählen laut Ripple unter anderem Zand Bank, Ctrl Alt, Garanti BBVA, Absa Bank und Chipper Cash. Die Mitteilung macht keine näheren Angaben dazu, wie schnell die personelle Expansion erfolgen soll oder wie viele Mitarbeiter derzeit in Dubai tätig sind. Damit bleibt offen, in welchem zeitlichen Rahmen die Verdopplung der Kapazitäten tatsächlich umgesetzt wird.
Neue DIFC-Zentrale stärkt Nahost-Geschäft
Der Ausbau in Dubai ist laut Ripple eng mit regulatorischen Fortschritten in den VAE verknüpft. Das Unternehmen hebt hervor, im März 2025 als erster Anbieter von Blockchain-Zahlungen eine vollständige Lizenz der Dubai Financial Services Authority, der DFSA, erhalten zu haben. Diese Lizenz erlaube es Ripple, regulierte grenzüberschreitende digitale Zahlungsdienste direkt aus dem DIFC anzubieten. Zuletzt habe die DFSA zudem RLUSD, den dollarbesicherten Stablecoin von Ripple, als anerkannten Krypto-Token zugelassen, sodass regulierte Firmen im DIFC ihn nutzen können.
Aus Sicht des DIFC unterstreicht die Erweiterung den Standortanspruch Dubais im globalen Wettbewerb um Digital-Asset-Unternehmen. Arif Amiri, Chief Executive Officer der DIFC Authority, sagte laut Mitteilung: „Ripples Expansion innerhalb des DIFC ist ein starkes Signal für das Vertrauen, das weltweit führende Digital-Asset-Unternehmen in Dubai als globales Zentrum für Blockchain-Technologie haben.“ Er fügte hinzu: „Seit der Einrichtung seiner Regionalzentrale hier ist Ripple ein Beispiel dafür, wie Digital-Asset-Firmen mit Ambition und zugleich mit Verantwortungsbewusstsein operieren können – indem sie Institutionen über regulierte, skalierbare Technologie mit der Zukunft des Finanzwesens verbinden. Wir freuen uns darauf, diese Partnerschaft zu vertiefen, während Ripple seine Präsenz im DIFC ausbaut.“
Für den Markt ist der Schritt vor allem deshalb relevant, weil Ripple seine Expansion nicht mit einer bloßen Repräsentanz, sondern mit zusätzlicher lokaler Kapazität und klar benannten Regulierungsgrundlagen verbindet. Die Mitteilung selbst ist allerdings eine Unternehmensverlautbarung und damit interessengeleitet. Unabhängig verifizierte Angaben zu Umsatzbeiträgen der Region oder zum genauen Umfang des Nahost-Geschäfts enthält sie nicht. Dennoch deutet die Kombination aus größerer DIFC-Fläche, DFSA-Lizenz und RLUSD-Zulassung darauf hin, dass Ripple Dubai weiterhin als operatives Zentrum für sein institutionelles Geschäft in Nahost und Afrika positioniert.
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