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Ripple-CEO erklärt: „Ich war nie ein XRP-Maxi“

Ripple-CEO erklärt: „Ich war nie ein XRP-Maxi“

Bild erstellt mit ChatGPT

Brad Garlinghouse, CEO von Ripple, hat sich in einem CoinDesk-Interview auf der Consensus 2026 klar gegen Krypto-Tribalismus positioniert. Trotz der engen Verbindung zwischen Ripple und dem XRP-Ökosystem stellte Garlinghouse heraus, dass er das XRP Ledger nicht als alleinige Gewinner-Chain betrachtet. Seine Botschaft richtete sich sowohl an die XRP-Community als auch an den breiteren Kryptomarkt: Die Zukunft werde nicht von einer einzigen Blockchain dominiert.

Garlinghouse: „Ich war nie ein XRP-Maxi“

Garlinghouse sprach im Interview zunächst über die Entwicklung der öffentlichen Wahrnehmung von Krypto. Er erinnerte daran, dass Krypto vor einigen Jahren in traditionellen Finanzkreisen noch als problematischer Begriff galt. „Ich erinnere mich an das erste Mal, als ich in Davos war. Ich traf einen Zentralbanker aus einem anderen Land, mit dem ich zuvor gesprochen hatte, und er sagte: ‚Ich bin überrascht, dass Sie hier sind. Hier ist Krypto immer noch ein schlechtes Wort.‘ Das war vor etwa sieben Jahren.“ Aus seiner Sicht habe die Branche seither einen deutlichen Reifeprozess durchlaufen.

Auf die starke Online-Unterstützung durch die sogenannte XRP Army angesprochen, würdigte Garlinghouse die Rolle der Community ausdrücklich. „Eines der großartigsten Dinge an Krypto insgesamt ist die Community dahinter. Die Menschen sehen die Chance, Finanzinfrastruktur neu zu verdrahten, indem sie Technologien nutzen, die Kosten senken und Geschwindigkeit verbessern.“ Die XRP Army sei für Ripple eine „unglaublich unterstützende Gruppe von Verbündeten“ gewesen.

Gleichzeitig zog Garlinghouse eine klare Grenze gegenüber maximalistischen Positionen. „Ich habe dieser Community und der gesamten Krypto-Community auch gesagt: Tribalismus ist schlecht für unsere Branche. Ich war nie ein XRP-Maxi. Die Leute, die da draußen so auftreten: Es wird keine One-Chain-Welt sein. Es wird eine Multi-Chain-Welt sein.“ Er ergänzte, dass er auch Bitcoin erfolgreich sehen wolle und zugleich die Entwicklungen im XRP-Ökosystem positiv bewerte.

Ripple-Chef wirbt für eine Multi-Chain-Zukunft

Garlinghouse verband seine Aussagen zur Multi-Chain-Perspektive mit einem breiteren Blick auf institutionelle Adoption, Tokenisierung und die Rolle von Krypto-Infrastruktur. Er sprach unter anderem über die wachsende Überschneidung zwischen traditioneller Finanzwelt und digitalen Assets. Als Beispiel nannte er den Bullish-Deal mit Equinity, den er als Teil einer größeren Bewegung beschrieb, bei der traditionelle Finanzakteure stärker in Tokenisierung, Real-World Assets und On-Chain-Infrastruktur einsteigen.

Für Ripple steht dabei nach Garlinghouses Darstellung weiterhin XRP im Zentrum vieler strategischer Aktivitäten, allerdings nicht im Sinne exklusiver Chain-Loyalität. „Ripple war immer der engagierteste Fürsprecher im XRP-Ökosystem. Wir besitzen eine Menge XRP, aber das gibt uns keine Kontrolle über XRP. Die Architektur funktioniert nicht wie Proof of Stake.“ Die Abgrenzung ist relevant, weil Ripple häufig eng mit XRP verbunden wird, während Garlinghouse betonte, dass Besitz nicht gleich Kontrolle bedeute.

Der Ripple-Chef stellte die jüngsten Unternehmensaktivitäten ebenfalls in den Kontext von Nutzbarkeit, Liquidität und Vertrauen. „Wir haben uns immer eingebracht: Wie können wir Dinge tun, die gut für das XRP-Ökosystem sind? Alle Akquisitionen, die wir getätigt haben, und alles, was wir aufbauen, dienen der Frage, wie wir die Adoption, die Nützlichkeit, die Liquidität und das Vertrauen in XRP beschleunigen.“ Zugleich machte Garlinghouse deutlich, dass eine stärkere XRP-Nutzung aus seiner Sicht nicht im Widerspruch zu einer Multi-Chain-Zukunft steht.

KI-Transparenzhinweis: Dieser Artikel wurde mit Unterstützung eines KI-Systems auf Basis der angegebenen Quellen vorbereitet und vor der Veröffentlichung redaktionell durch einen menschlichen Editor geprüft, bearbeitet und freigegeben. Alle Zitate, Daten und Tatsachenbehauptungen sollen aus den genannten Quellen stammen; dennoch können Fehler nicht vollständig ausgeschlossen werden.

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