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Chainlink startet Project Pangea mit 50+ Banken für Echtzeit-FX-Abwicklung

Chainlink startet Project Pangea mit 50+ Banken

Bild erstellt mit ChatGPT

Chainlink hat gemeinsam mit mehreren internationalen Bankenkonsortien Projekt Pangea gestartet. Die Initiative soll einen Rahmen für die Echtzeitabwicklung von Devisentransaktionen schaffen und setzt dabei auf regulierte Stablecoins, ISO-20022-Nachrichtenstandards, bestehende Swift-Infrastruktur sowie Chainlink-Technologie. Im Mittelpunkt stehen zunächst EUR- und KRW-Stablecoins sowie Institute aus Europa und Südkorea.

Chainlink startet Projekt Pangea mit Großbanken

Chainlink gab den Start von Projekt Pangea am 23. Juni 2026 gemeinsam mit FairSquareLab, UniKA und Qivalis bekannt. Die Arbeitsgruppe umfasst nach Angaben von Chainlink mehr als 50 Banken mit zusammen über 10 Billionen US-Dollar an verwaltetem Vermögen. UniKA, die koreanische Allianz hinter dem Projekt, besteht aus einem Steering Committee mit Shinhan Bank, JB Bank, Kbank, FairSquareLab und OBDIA sowie mehr als zehn teilnehmenden koreanischen Geschäftsbanken. Qivalis wird als Euro-Stablecoin-Konsortium beschrieben, das von 37 führenden europäischen Banken getragen wird.

Ziel der Initiative ist es, die heute stark fragmentierte Infrastruktur im Devisenmarkt zu modernisieren. Chainlink schrieb auf X: „Bestehende FX-Marktsysteme stehen wegen verzögerter T+2-Abwicklungszyklen und fragmentierter Marktstrukturen vor erheblichen Engpässen. Um diese Herausforderung direkt anzugehen, bringt Projekt Pangea Dutzende globale Finanzinstitute aus Europa und Südkorea zusammen.“ Die beteiligten Parteien wollen dafür direkte, atomare Payment-versus-Payment-Swaps zwischen regulierten, fiat-referenzierten digitalen Vermögenswerten ermöglichen, insbesondere zwischen EUR- und KRW-Stablecoins.

Fernando Vazquez, President of Capital Markets bei Chainlink Labs, bezeichnete den Start als wichtigen Schritt für institutionelle Onchain-Finanzinfrastruktur. „Ich freue mich sehr, Projekt Pangea gemeinsam mit einem Konsortium großer globaler Banken zu starten, denn dies ist ein wichtiger Meilenstein beim Wiederaufbau der Art und Weise, wie globaler Wert bewegt wird. Projekt Pangea modernisiert das heute fragmentierte Devisenmodell durch direkte, atomare Währungsswaps mit Stablecoins. Dies ist ein klares Beispiel dafür, wie der Chainlink-Standard globale Abwicklung im Maßstab der nächsten Generation von Kapitalmärkten ermöglicht, und ein klares Signal, dass sich die globale Finanzwelt zunehmend onchain bewegt.“

T+0-Abwicklung für Devisen rückt mit Stablecoins näher

Der globale Devisenmarkt verarbeitet nach Angaben aus der Mitteilung täglich mehr als 9,6 Billionen US-Dollar Handelsvolumen. Trotz dieser Größe bleiben grenzüberschreitende Transaktionen häufig von Zwischenschritten, Korrespondenzbankstrukturen und zeitverzögerter Abwicklung geprägt. Projekt Pangea soll genau an dieser Stelle ansetzen: Banken sollen über ISO-20022-Nachrichten und bestehende Swift-Anbindungen Transaktionen auslösen können, während Chainlink die Verbindung zu öffentlichen und privaten Blockchains sowie die Orchestrierung der Onchain-Abwicklung bereitstellt.

Technisch stützt sich das Projekt auf mehrere Komponenten der Chainlink-Plattform und auf FairSquareLab-Technologie. Chainlink CCIP soll die sichere Übertragung von EUR-Stablecoins von ihren nativen Netzwerken auf die KRW-Settlement-Chain ermöglichen. Chainlink Data Streams liefern schnelle FX-Marktdaten für die Preisstellung, während die Chainlink Runtime Environment als Orchestrierungsschicht zwischen Swift und Blockchains dient. FairSquareLab stellt eine Onchain-FX-Settlement-Technologie bereit, die Preisfindung an vertrauenswürdige FX-Oracle-Quoten koppelt statt an eine Bonding Curve. Die Pangea L1 wird als Settlement-spezifische Blockchain beschrieben, auf der FX-Abwicklungskontrakte laufen und Oracle-Daten auf Protokollebene vor anderen Transaktionen eines Blocks aktualisiert werden.

Joonhong Kim, CEO von FairSquareLab, stellte vor allem die Bedeutung für den koreanischen Won heraus. „Für Korea ist Projekt Pangea mehr als ein Effizienzgewinn — es eröffnet dem koreanischen Won einen Weg, direkter mit globalen Währungsmärkten verbunden zu werden und die Abhängigkeit von Zwischenwährungen zu verringern. Gemeinsam mit Qivalis und Chainlink sowie als führende Kraft der UniKA-Allianz baut FairSquareLab ein Netzwerk auf, das den koreanischen Bankensektor in eine neue Ära der grenzüberschreitenden Echtzeitabwicklung führt und neu definiert, wie Wert über Grenzen hinweg bewegt wird.“ Jean-Luc Gustave, Head of Partnerships APAC bei Qivalis, ergänzte: „Projekt Pangea könnte den kommenden Euro-Stablecoin von Qivalis ins Zentrum institutioneller FX-Innovation rücken und ein neues Paradigma für grenzüberschreitende Abwicklung zwischen Europa und Südkorea etablieren. Die Verbindung regulierter EUR- und KRW-Stablecoins durch atomare Abwicklung würde die Diskussion über theoretische Anwendungsfälle hinausführen und zeigen, wie Infrastruktur der nächsten Generation internationale Handelskorridore optimieren kann.“

Projekt Pangea ist damit weniger als einzelnes Stablecoin-Experiment angelegt, sondern als institutioneller Rahmen für Devisenabwicklung über bestehende Bankenschnittstellen und Onchain-Settlement-Schichten. Entscheidend wird sein, wie schnell die beteiligten Konsortien regulierte EUR- und KRW-Stablecoin-Strukturen produktionsreif machen und ob sich das Modell über den Korridor Europa–Südkorea hinaus skalieren lässt.

KI-Transparenzhinweis: Dieser Artikel wurde mit Unterstützung eines KI-Systems auf Basis der angegebenen Quellen vorbereitet und vor der Veröffentlichung redaktionell durch einen menschlichen Editor geprüft, bearbeitet und freigegeben. Alle Zitate, Daten und Tatsachenbehauptungen sollen aus den genannten Quellen stammen; dennoch können Fehler nicht vollständig ausgeschlossen werden.

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