Input Output Global (IO), die zentrale Entwicklungsfirma hinter Cardano, hat nach eigenen Angaben im Zeitraum Q4 2025 bis Q1 2026 insgesamt 16 von 18 aus dem Treasury finanzierten Vorhaben ausgeliefert. Das geht aus einem am 28. April veröffentlichten Blogbeitrag von IO hervor. Zwei Projekte seien gestrichen worden, die dafür vorgesehenen Mittel seien an die Treasury zurückgeflossen. Der Bericht skizziert damit nicht nur den Stand einzelner Deliverables, sondern auch den Anspruch des Cardano-Finanzierungsmodells, wonach öffentliche Mittel an überprüfbare Ergebnisse gebunden sein sollen.
IO liefert 16 von 18 Cardano-Vorhaben ab
IO beschreibt das Treasury-Modell von Cardano in dem Beitrag mit klaren Worten: „Cardanos Treasury-Modell ist einfach: Finanzierung erzeugt überprüfbare Ergebnisse, oder sie geht zurück.“ Weiter heißt es: „In Q4 2025 und Q1 2026 hat IO sechzehn von achtzehn durch die Treasury finanzierten Verpflichtungen vorangebracht. Zwei – Acropolis und tiered pricing – wurden gestrichen, und ihre Finanzierung wurde an die Treasury zurückgeführt.“ Nach Angaben des Unternehmens seien sämtliche Meilensteine öffentlich über einen Milestone-Tracker nachvollziehbar.
Zu den zentralen Auslieferungen zählt IO vor allem Fortschritte bei Adoption, Infrastruktur und Skalierung. Dem Bericht zufolge startete USDCx auf Cardano innerhalb von 84 Tagen nach Ankündigung. „In der ersten Woche wurden mehr als 15 Millionen USDCx geprägt“, schreibt IO. Parallel sei der in DeFi gebundene Gesamtwert von 127 auf 142 Millionen US-Dollar gestiegen. Außerdem verweist das Unternehmen auf die bei der Konferenz Consensus Hong Kong angekündigte LayerZero-Integration, die Cardano und Midnight mit „mehr als 160 Blockchains und über 80 Milliarden Dollar an Cross-Chain-Assets“ verbinden solle.
Auch auf Protokoll- und Tooling-Ebene reklamiert IO konkrete Fortschritte. Laut Blogbeitrag wurden mit 10.5.4 und 10.6.2 zwei größere Node-Versionen ausgeliefert, dazu kam der KES-Agent in Version 1.0. IO betont: „UTXO HD verlagerte das UTXO-Set aus dem Speicher auf die Festplatte und reduzierte den Speicherverbrauch des Nodes um bis zu 80 Prozent.“ Zudem seien drei Skalierungslösungen in funktionsfähigen Code überführt worden. „Mithril erreichte seine erste stabile Version. Hydra wurde produktionsreif, mit drei Releases und Live-Integrationen im Ökosystem. Leios lieferte seinen ersten funktionierenden Prototypen“, heißt es in dem Bericht.
Zwei Projekte gestoppt, Mittel zurückgeführt
Neben den Erfolgen macht IO auch die zwei gestoppten Vorhaben ausdrücklich öffentlich. Nach Unternehmensangaben wurden die Projekte Acropolis und tiered pricing nicht weiterverfolgt; die dafür reservierten Treasury-Mittel seien vollständig zurückgegeben worden. Konkrete Gründe für die Einstellung führt der Blogbeitrag nicht im Detail aus. Gerade dieser Punkt ist für Marktteilnehmer relevant, weil Cardano sein Governance- und Finanzierungsmodell als rechenschaftspflichtige Alternative zu intransparenten Budgetprozessen positioniert.
Der Report setzt den Schwerpunkt stattdessen auf die ausgelieferten Arbeitspakete und deren dokumentierte Ergebnisse. So hebt IO hervor, dass die Kerninfrastruktur auch unter Belastung funktioniert habe. Mit Blick auf den Mainnet-Vorfall im November schreibt das Unternehmen: „Als sich der Mainnet-Zwischenfall im November ereignete, arbeitete das Team gemeinsam mit der breiteren technischen Community an der Lösung. Das ist der Teil der Arbeit, der es nicht in eine Pressemitteilung schafft, aber es ist der Teil, der am meisten zählt.“ Diese Passage ist bemerkenswert, weil sie operative Stabilisierung als Teil des Leistungsnachweises einordnet, obwohl sie sich schwerer vermarkten lässt als Produktstarts.
Darüber hinaus verweist IO auf Fortschritte in Forschung und Entwicklerwerkzeugen. „IO Research schloss Work Package 25 ab, wobei alle finanzierten Meilensteine vollständig erfüllt wurden“, heißt es im Beitrag. Ergänzend nennt das Unternehmen zwei Veröffentlichungen auf der Financial Cryptography 2026, ein Early-Access-Programm von Cardano High Assurance mit fünf Firmen sowie das neue statische Analysewerkzeug Plu-Stan. Für das laufende Q2 kündigt IO bereits weitere Meilensteine an, darunter Protokollversion 11, Node v10.7, eine Mithril-Distribution 2608 und ein öffentliches Leios-Testnetz. Ob diese Vorhaben im selben Maß termingerecht umgesetzt werden, lässt sich auf Basis des aktuellen Blogposts naturgemäß noch nicht beurteilen.
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