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Cardano Gründer Hoskinson zieht rote Linien im Streit um Iagon

Cardano Gründer Hoskinson zieht rote Linien im Streit um Iagon

Bild erstellt mit ChatGPT

Charles Hoskinson, Gründer von Cardano und CEO von Input Output, hat in einem Video vom 27. April seine Position im eskalierenden Streit mit Iagon deutlich verschärft. Darin formulierte er nach eigener Darstellung „rote Linien“ für den Umgang innerhalb des Cardano-Ökosystems und warf der Führung des Infrastrukturprojekts vor, Community-Mitglieder und Midnight-Botschafter öffentlich unter Druck gesetzt zu haben. Die Vorwürfe stammen aus Hoskinsons eigenem Statement; eine Stellungnahme von Iagon lag im bereitgestellten Quellenmaterial nicht vor.

Hoskinson markiert rote Linien im Iagon-Streit

Hoskinson sagte in dem Video, es gebe nur wenige Grenzen, bei deren Überschreitung er „immer gleich“ reagiere. „Wenn mir kriminelles oder illegales Verhalten vorgeworfen wird, und das nicht nur von einem anonymen Internet-Troll, sondern von jemandem mit Reichweite, dann werden wir darauf reagieren – bis hin zu rechtlichen Schritten“, erklärte er. Als historischen Bezug nannte er den ADA-Voucher-Konflikt, der Cardano laut seiner Darstellung in eine „sehr dunkle Zeit“ geführt habe, ehe ein Audit die Vorwürfe entkräftet habe.

Die zweite rote Linie betreffe laut Hoskinson den Schutz von Freiwilligen und Botschaftern, die an Projekten von Input Output oder dem weiteren Umfeld mitarbeiten. „Wenn ihr Meinungsverschiedenheiten mit mir oder meiner Firma habt und diese dann nutzt, um Freiwillige anzugreifen, zu schikanieren oder zu mobben, die mit unseren Projekten verbunden sind, dann wird das immer schlecht für euch enden“, sagte er. Solche Personen würden aus seiner Sicht zu Unrecht „vor den Gerichtshof der öffentlichen Meinung“ gezerrt und einem „Reinheitstest“ unterworfen.

Mit Blick auf Iagon machte Hoskinson deutlich, dass sich seine Kritik nach eigener Darstellung nicht gegen Token-Inhaber richte, sondern gegen die Führung des Projekts. „Ich habe keine Feindseligkeit gegenüber Iagon-Holdern“, sagte er. „Ich stelle aber eure Führung infrage. Ich stelle ihre Integrität infrage, ihre Ethik und den Zweck ihres Handelns.“ Bis zu den jüngsten Ereignissen sei seine Kommunikation über Iagon auf X „neutral bis positiv“ gewesen.

Vorwürfe gegen Iagon-Führung verschärfen Konflikt

Im Zentrum von Hoskinsons Vorwürfen steht die Behauptung, der CEO von Iagon habe zunächst für die Kürzung von IO-Finanzierung gestimmt und danach Midnight-Botschafter bedrängt, um weiteren Druck im Governance-Prozess aufzubauen. „Euer CEO hat zuerst dafür gestimmt, uns die Finanzierung zu entziehen, und dann die Midnight-Botschafter angegriffen und schikaniert, um sie dazu zu bringen, ebenfalls gegen uns zu stimmen oder sich aus dem Prozess herauszuhalten“, sagte Hoskinson. Er behauptete zudem, das Motiv sei „aus Trotz“ entstanden, unter anderem wegen nicht erfüllter Erwartungen rund um Fireblocks und wegen einer Partnerschaft von Blockfrost mit Filecoin.

Auch die übrige Iagon-Führung bezog Hoskinson in seine Kritik ein. Er sagte, der CTO habe ebenfalls gegen eine IO-Finanzierung gestimmt und dabei sinngemäß erklärt, IO sei wegen Hoskinson „böse“. Für die Eskalation seien aus seiner Sicht damit Entscheidungen von Treuhändern und Führungskräften ausschlaggebend gewesen. Ob diese Darstellung vollständig ist, lässt sich auf Basis des vorliegenden Materials nicht unabhängig überprüfen.

Hoskinson legte sich zudem auf einen harten Kurs für die Zukunft fest. „Wenn ihr unsere Botschafter angreift – nicht einmal, niemals –, wenn ihr sie mobbt oder belästigt, dann sind wir im Krieg, bis ihr damit aufhört und euch entschuldigt“, sagte er. Zugleich kündigte er an, das Thema öffentlich nicht weiter vertiefen zu wollen: „Was mich betrifft, existiert das Projekt nicht mehr. Es ist vorbei.“ Künftig werde er entsprechende Debatten auf X blockieren.

Im weiteren Verlauf des Videos verband Hoskinson den Konflikt mit einer strategischen Neuausrichtung bei dezentraler Infrastruktur im Cardano-Ökosystem. Er kündigte einen Space mit Filecoin sowie Gespräche mit Walrus an und sagte, Cardano verdiene „mehrere Optionen“ bei Infrastrukturangeboten. „Wir werden Brücken und Beziehungen aufbauen, denn das Cardano-DApp- und DeFi-Ökosystem verdient dezentrale Infrastruktur“, erklärte er. Zugleich sagte er, er habe derzeit „kein Vertrauen in die Führung, Ethik oder Integrität der Iagon-Verantwortlichen“.

Den Streit stellte Hoskinson zugleich in einen breiteren Kontext der laufenden Finanzierungsdebatte im Netzwerk. Er verwies darauf, dass der Gesamtwert der IO-Vorschläge im Vorjahr bei 97,5 Millionen Dollar gelegen habe, während die aktuelle Koalition aus IO und beteiligten Dienstleistern bei rund 47 Millionen Dollar liege. „Dass wir die gleiche oder mehr Arbeit mit mehr Menschen für den halben Preis leisten können, ist eine massive Effizienzsteigerung“, sagte er. Diese Zahlen dienten in seinem Vortrag als Hinweis darauf, dass der Governance- und Budgetprozess trotz der aktuellen Spannungen strukturelle Fortschritte ermögliche.

KI-Transparenzhinweis: Dieser Artikel wurde mit Unterstützung eines KI-Systems auf Basis der angegebenen Quellen vorbereitet und vor der Veröffentlichung redaktionell durch einen menschlichen Editor geprüft, bearbeitet und freigegeben. Alle Zitate, Daten und Tatsachenbehauptungen sollen aus den genannten Quellen stammen; dennoch können Fehler nicht vollständig ausgeschlossen werden.

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