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Arthur Hayes erklärt: Bitcoin-Bullenmarkt hat begonnen

Arthur Hayes: Bitcoin-Bullenmarkt hat begonnen

Bild erstellt mit ChatGPT

Arthur Hayes, Mitgründer und früherer CEO der Kryptobörse BitMEX sowie Chief Investment Officer von Maelstrom, sieht Bitcoin durch den globalen KI-Boom und eine erneute Ausweitung der Fiat-Liquidität im Aufwind. In seinem am 12. Mai 2026 veröffentlichten Essay „The Butterfly Touch“ argumentiert Hayes, dass die Investitionswelle in künstliche Intelligenz, Datenzentren, Strominfrastruktur und militärische Technologie politischen Druck für eine expansive Kreditvergabe in den USA und China erzeugt. Seine Ausführungen sind ausdrücklich persönliche Einschätzungen und keine Anlageempfehlung.

Hayes: KI-Boom liefert Bitcoin neuen Rückenwind

Hayes beschreibt den aktuellen Marktzyklus als von KI-Euphorie, geopolitischem Druck und staatlich begünstigter Kreditexpansion geprägt. Der Kern seiner These: Die USA und China betrachteten technologische Führerschaft bei KI nicht mehr nur als wirtschaftliches Ziel, sondern als Frage nationaler Sicherheit. „Die Präsidenten Amerikas und Chinas, Trump und Xi, glauben beide, dass KI- und Technologiedominanz für das Überleben ihrer Herrschaftsbereiche wesentlich sind“, schreibt Hayes. „Die Tech-Bros in jedem Gebiet sind mehr als glücklich, ihnen eine Horrorgeschichte darüber zu verkaufen, was mit der glorreichen Nation geschieht, falls die andere Seite die Vorherrschaft über maschinelle Intelligenz erlangt.“

Aus dieser politischen Logik leitet Hayes ab, dass Einwände von Notenbankern gegen inflationäre Nebenwirkungen in den Hintergrund treten dürften. In seinem Essay heißt es: „Das bedeutet, dass jede Widerrede von Geldpolitikern über die inflationären Effekte einer massiven Ausweitung von Dollar- oder Yuan-Krediten verboten ist. Zentral- oder Geschäftsbanken werden das Kapital bereitstellen, das die Tech-Bros benötigen.“ Für Krypto sei diese Konstellation besonders relevant, weil die Finanzierung von KI-Infrastruktur nicht allein aus operativen Cashflows großer Softwarekonzerne stammen könne, sondern zunehmend über Kreditkanäle laufen müsse.

Hayes verweist dabei auf den hohen Kapitalbedarf für Training und Inferenz von KI-Modellen, Datenzentren und zusätzliche Stromerzeugung. Er fasst seine Sicht mit einem für Bitcoin zentralen Liquiditätsargument zusammen: „Die Kombination aus dem politischen Willen, das KI-Rennen zu gewinnen, und dem finanziellen Willen, den Ausbau mit gedrucktem Geld und Bankkrediten zu finanzieren, schafft das perfekte Umfeld für Krypto. Morgen wird es erheblich mehr Fiat-Einheiten geben als heute, und die Veränderungsrate beschleunigt sich wegen der rasch steigenden jährlichen KI- und Elektrifizierungsinvestitionen.“ Hayes erwartet deshalb, dass Bitcoin auf diese Ausweitung der Fiat-Liquidität stärker reagiert als viele Marktteilnehmer derzeit einpreisen.

Warum Fiat-Liquidität den BTC-Ausbruch stützt

Neben KI stellt Hayes den Krieg zwischen den USA und Iran sowie den globalen Umbau von Lieferketten als weitere Treiber für lockere Finanzierungsbedingungen dar. Er datiert den Beginn des Bullenmarktes in seinem Essay auf den 28. Februar, den Tag, an dem die USA Iran angegriffen hätten. Aus seiner Sicht beschleunigt der Konflikt das Umdenken vieler Staaten: Statt Überschüsse vor allem in US-Staatsanleihen oder anderen Dollar-Finanzanlagen zu halten, müssten Regierungen künftig stärker in Energie-, Nahrungsmittel-, Verteidigungs- und Transportinfrastruktur investieren. „Just-in-time-Logistik ist tot, lang lebe just-in-case“, schreibt Hayes. „Das ist ein struktureller, säkularer Trend, der uns über Jahrzehnte begleiten wird.“

Für die US-Finanzmärkte sieht Hayes daraus ein Spannungsfeld. Wenn ausländische Staaten Dollar-Anlagen verkaufen, um reale Infrastruktur und Rohstoffvorräte aufzubauen, könne dies Druck auf US-Märkte ausüben. Als mögliche Gegenmaßnahmen nennt er Dollar-Swap-Linien und regulatorische Anpassungen, die Banken größere Bestände an Treasuries oder US-Aktien ermöglichen könnten. Auch diese Instrumente würden nach Hayes’ Lesart die Dollar-Liquidität erhöhen oder Finanzierungsbedingungen lockern. „Wenn eine befreundete Nation Bargeld benötigt, um in die beschriebenen Notwendigkeiten zu investieren, können Fed oder Treasury ihr dieses über eine Dollar-Swap-Linie leihen“, schreibt er. „Dann muss diese Nation keine Dollar-Anlagen tatsächlich verkaufen und den Markt belasten; sie leiht einfach gegen diese Sicherheiten.“

Vor diesem Hintergrund erklärt Hayes, warum er Bitcoin gegenüber anderen Risikoanlagen im Vorteil sieht. Er schreibt: „Bitcoin hat Anfang dieses Jahres bei 60.000 US-Dollar seinen Boden gefunden, und mit dem Rückenwind von Billionen an Dollar und Yuan, die noch geschaffen werden, ist die Rückeroberung von 126.000 US-Dollar aus meiner Sicht ausgemacht.“ Zugleich räumt er ein, dass er kein konkretes Kursziel für die Spitze des Zyklus nennen könne. „Ich habe keine verdammte Ahnung, wie hoch Bitcoin steigen kann, aber ich werde Maelstroms Portfolio auf maximales Risiko bringen, sofern sich nicht drastisch etwas ändert.“ Hayes erwartet zudem, dass sich die Rallye nach einem Durchbruch über 90.000 US-Dollar beschleunigen könnte, weil dort viele Optionsverkäufer Positionen absichern müssten.

Hayes’ Essay verbindet drei Makrostränge zu einer klaren Bitcoin-These: KI-Investitionen, geopolitische Unsicherheit und der Umbau globaler Lieferketten erhöhen aus seiner Sicht den politischen Druck, Kredit und Fiat-Liquidität auszuweiten. Ob sich daraus tatsächlich ein nachhaltiger BTC-Ausbruch ergibt, bleibt eine Markteinschätzung von Hayes.

KI-Transparenzhinweis: Dieser Artikel wurde mit Unterstützung eines KI-Systems auf Basis der angegebenen Quellen vorbereitet und vor der Veröffentlichung redaktionell durch einen menschlichen Editor geprüft, bearbeitet und freigegeben. Alle Zitate, Daten und Tatsachenbehauptungen sollen aus den genannten Quellen stammen; dennoch können Fehler nicht vollständig ausgeschlossen werden.

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